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Die Schlacht hat ihre Gräuel und ihr Empö-rendes; aber eine solche Scene übersteigt alles Schreck-liche. Doch schließen mußte ein fürchterlicher Auf-tritt diesen langen und großen Streit der Nationen,würdig der Anstrengungen, der bestandenen Gefahrenund der vielen Opfer; der Besiegte mußte sich nochauf Augenblicke blutigst rächen und durch nie gese-hene Thaten dem Feinde Achtung und Bewunderungabzwingen; der Feind mußte wie hier staunenüber die Tapferkeit und das Unternehmen seiner bra-ven. Gegner, und das Verfolgen vergessen. — Einanderer Theil der Truppen, Kavallerie und Infante-rie unter dem General-Major GrafLambert (es wa-ren 29 Kanonen dabei) konnte zu heftig gedrängtvoin Feinde, die Alle nicht mehr erreichen. Sie eil-ten unter dem Schuß der Nacht bis nach Ällenburghinauf, setzten dort über den Fluß und kamen derArmee glücklich nach. — So ward kein einzigesCorps, wenn auch so ganz in den Händen des Fein-des, abgeschnitten; nur Einzelne und die schwer Ver-wundeten wurden gefangen, und nur 16 Kanonensielen dem Feinde zu, da man sie nicht über denFluß bringen konnte.
Der Verlust, den die russische Armee erlittenhaben mag, belauft sich wohl auf 6 bis gc>c>c> Todte,und 12000 Blessirte; von der Generalität sind geblie-ben die General -Majore Masawskoy und Sukin derite. Blessirt wurden der General-Lieutenant Eßen derite, -er General -Major und General - Quartiermei-