Band 
Erste Abtheilung.
Seite
197
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sind ihr wahrer Wohnort/ und immer kehren sie dahin zurük.Obgleich der Stand der Seeleute ohne Widerrede einer dermühseligsten ist, so hält man doch in keinem so lange aus,wenn man auch täglich davon spricht, daß man ihn verlas-sen wolle. Diejenigen, welche der Staat nach vicljährigcmDienste im Alter davon befreyt und belohnt, begeben sichnoch auf Kanffahrteyscbiffe, und es erregt wirklich Erstaunen,wie viel alte Seeleute von jedem Range man auf den Schiftfcn aller handelnden Nazionen antrifft."

Diese ganze Stelle enthält eine höchst wahre und getreueSchilderung der Seeleute, vorzüglich ihres Hangs zur Ver-schwendung, und des Drangs, wieder zu Schiffe zu gehen,'und hierin sind die Seefahrer aller Nazionen sich sehr ähn-lich , der Unterschied besteht blos in den vorherrschenden Nei-gungen, worin die Völker von einander abweichen. Hollän-dische Matrosen benehmen sich hicbey auf folgende Weise.

Dort komme»B. ioir Matrosen aus dem AdmiralitätS-gebäude, wo jeder seine rükständige Besoldung von ü, 8 odermehr Monaten empfangen bat. Ein paar Vcrhevrathete unterihnen gehen mit ihrem Gewinn nach Hause, um sich mitWeib und Kindern gütlich zu thun. Die übrigen gehen zueinem Trödler, welcher folgende Lieferungen an sie zu ma-chen hat. Entweder einen runden, oder einen ungeheuergroßen dreyckigtcn Kastorhut, dessen Spizen genau gleich sind,damit er immer recht sizt. Liu weißes Hemd und ein seidenesHalstuch von grellen Farben. Eine schwarzsammtne Jake mithimmelblauem Tafft gefüttert, mit ekncr dichten Reihe kleinervergoldeter Knöpfe. Ein Kamisol von Tuch oder ander»! Stoffenach der herrschenden Modefarbe. Entweder kurze schwarz-