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seil Wlffemehaften Unterricht verlangt, -er wird »« dein oft»erwähnte» Rö ding sehen Wörterbuch- der Marine einereichhaltige Anzeige von dahin einschlagender Litteratur fin-den, auf welche ich verweise.
Die Theorie der Wirkung des Windes auf die Segeldürste' wohl — so kurz sie auch ist, — für viele Leser wenigunterhaltend, vielleicht abschrekcnd seyn; sie ist aber unent-behrlich, wenn man sich die Erscheinungen erklären will, dieein segelndes Schiff darbietet. Ohne sie ist eS zum Beyspiel Un-begreiflich, wie es gegen den Wind segeln kann, daes doch seine ganze Bewegung nur durch den Wind erhält;folglich scheint diese tägliche Erfahrung ein Widerspruch, eineUnmöglichkeit zu seyn, so »»bezweifelt ihre Wirklichkeit auch ist.Noch weniger kann man die Bewegungen einer Flotte ver-stehe» und beurtheilen, was ihr möglich ist zu thun. Ichwerde jedoch nur die Hauptpunkte berühren.
Wenn die Kraft o Figur 24 senkrecht auf den Schwer-punkt L der Fläche ^ U trifft, so wirkt sie in ihrer ganzen,durch ihr Gewicht und Schnelligkeit zusanuncngesezten Stärkeund drükt sie in der Richtung u und L L fort. Wenndieselbe .Kraft -cn nämlichen Punkt in schiefer Richtung 6 Ltrifft, so wirkt sie nur wie H L statt wie l) L, folglich wirdihre Stärke vermindert, und zwar in eben dem Verhältniß,als sie schiefer wirkt. Hingegen drükt sie nicht in der Rich-tung 0 0 k, sondern senkrecht mit -er Fläche -k L „ach li k',weil ^ und v mit dem Schwerpunkt L zu gleicher Zeit undmit gleicher Kraft nach L und k fortgehen.
Wenn der Wind senkrecht auf die Fläche eines Segelsweht, s» wirkt er mit soiner ganzen Kraft. Fällt er aber