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schief i» die Segel, so vermindert er seine Wirkung in ebendem Verhältniß, in welchem die Richtung schiefer wird, undhört ganz auf, wenn diese mit der Segelfläche glejchlaufcndWird. Je größer die Masse und die Schnelligkeit der wirken-den Kraft ist, desto starker ist auch ihre Wirkung.
Das Wasser, welches szomahl schwerer als hie Luft ist,wirkt folglich bey gleicher Schnelligkeit 8;o»iahl stärker alsdie Luft. Da die Kraft des Wassers dem Lauf* des Schiffsentgegenstrcbt, so wird sie der Widerstand des Wassers ge-nannt. Damit dieser Widerstand der geringste sey, muß dasSchiff so gebaut seyn, dast es dem Wasser die klcinstmög-liche Fläche «ntgcgcnsezc; hingegen müssen dir Segel demWinde die grüßte Fläche darbieten, nicht nur um die Wir-kung des Windes und des Wassers in's Gleichgewicht zu se-zen, sonder» um jenem das Gleichgewiclst über dieftS zu geben.Nach diesen Grundsäzcn sind die Schiffe gebaut und zugcrü-stct, und man kann sie so wenden, daß man bald dem Winde,bald dem Wasser mehr Fläche eutgegcnsezcn, folglich denLauf beschleunigen, verzögern, aufhalten oder,zurücktreibenkann.
Die Wirkung des Windes und die Gegenwirkung derWassers bringen eine dritte Richtung des Laufs der Schiff«hervor, welche die Ab trifft genannt wird, und in demVerhältniß der gegenseitigen Krastäußerung zu - oder ab-nimmt.
Figur r;. In eine« festen länglichten Körper, dessenMasse, Gewicht und Form überall durchaus gleich ist, liegtder Schwerpunkt genau im Mittelpunkt,- beide sind ein». Istaber der Körper wegen ungleicher Masse und Form äff einem