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wird ab« hinlänqlich seyn, durch seine Anwendung die Be.wcgung der Schiffe zu verdeutlichen.
Die Schiffe erhalten ihre Bewegung und Richtung durchdie Segel und durch das Steuerruder. Die vollkommensteBesegelung ist unstreitig die der sregattisch - gebautenSchiffe/ folglich dienen diese zu den nachstehenden Bey.spielen. Sie haben drey Masten und den Bugspriet. AlleSegel der Leztcrn und des Fokmasts; ein großer Theil derStagscgel des großen MastS, und sogar — wenn die Halsenzu sind, — ein Theil sein« Raascgcl, liegen vor dem Schwer-punkt des Schiffs, alle übrigen liegen rükwärts desselben,folglich wirken jene unmittelbar auf den Vordcrtbeil,diese aber auf den Hintcrthcil, und zwar um desto kräftiger,je weiter sie vom Schwerpunkt entfernt sind, aus dem Grunde,weil ein langer Hebel nichr als ein kurz« wirkt. Mittel-bar wirken aber die Hintern Segel auf den Vordcrthcil, s»wie die Vordem auf den Hintcrthcil, weil der Schwerpunktund der Wendepunkt des Schiffs zwischen ihnen liegen. Hier-aus folgt, daß es möglich und leicht ist, die Wirkung dereinen Segel durch die der andern zu vermehren, zu vermindem oder ganz aufzuheben.
Wenn der Wind auf die vordere oder äußere Seite»er Segel fällt, so heißt das in der Keesprache: der Win»wirkt auf die Segel; wehet er ab« aus die Hintere oderinnere Fläche, so wirkt er in die Segel. Da diese AuSdrüke wahr, kurz und deutlich sind, so werden sie in derFolge auch in dieser Bedeutung gebraucht werden.
Die Stagscgel füllen den Raum zwischen den Ma-sten aus, indem sie alle in der Vreitenmitte »es Schiffs nach