Band 
Zweyte Abtheilung.
Seite
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seiner Länge, folglich >>nt dem Kiel gleichlaufend angebrachtfind; sie dienen größtenteils mir wenn der Wind von derGeile kömmt, und sind sehr leicht zu regieren, können aberdem Winde seitwärts keine große Fläche darbieten. Da dieLinie des Schwerpunkts der Stagieqel, oder was das näm-liche ist., die Wirkungsliuie des Windes senkrecht auf demStag steht,, folglich vom Horizont in eben dem Verhältnißaufsteigt,, als sich daS Stag senkt, so wirkt auch der Windaufstrebend von unten auf in die Ttagsegcl, und hebt denVorderteil iu die Höhe.

Die Raascgcl hingegen drükcn den Vorderteil nieder,weil der Wind horizontal wirkt, aber durch die Fahrt undBauart des Schiffs und den Widerstand deS WaffcrS dies«Neigung hervorbringe«; sie biete» dem Winde eine sehr großeFläche dar, und köimen auf jeder Seite bis auf einen Win-kel von Zo Grade» mit der Richtung des Kiels verändertwerden.

Wenn ein. Raascgcl mit dem Kiel und mit dem Winde«inen rechte» Winkel macht, so wirkt eS nach dem Druk dc<Windes in gleicher Richtung vor-oder rükwärts, voraus-gesezt, daß weder die Strömung iwch das Steuerruder ein-wirken und solche verändern.

Figur 26. Wenn cm Raasegel » i> eine mit dem Kiel ä. L und mit dem Winde 8 schiefe Richtung bat, so drükt«S Las Schiff nach k. Diese Richtung steht senkrecht auf derFläche des Segels und ist aus der Richtung des WindcS unddes Kiels zuiammengesezt, folglich bekömmt das Schiff An-trifft, welche gar zu beträchtlich wäre,, wenn sie so bliebe;sie wird aber durch die Zusammcilwirlulig -er Hintern und