Band 
Zweyte Abtheilung.
Seite
19
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Es widerführt nicht selten, Laß eiiieM --er mehrerenSchiffen die Wendung miölingt. Während dem sie sich «n«streng«», solche durchzusezen, müssen die nachfolgenden schiffeihren Lauf etwas zurükhalten, und ihre Wendung Mehr ander Leiseite auszuführen suchen. Auf diese Art wird derKontramarsch nicht gestört und das Fahrzeug, dem die Wen»düng mislungen ist, und den nachfolgenden an der Lufseiteliegt, ist desto eher im Stande Zeit zu gewinnen, und seineStellung in der Linie wieder einzunehmen, da «S so vielSegel als möglich beysezt.

Ueberhaupt müssen die Schiffe bey allen Bewegungenihre Aufmerksamkeit beständig und ausschließlich auf ihrenvorsegelnden Ve»stehet richten, ohne sich um den nach-folgenden zu bemühen, weil dieser schon auf ihn als seinemVorsegler ebenfalls zu achten hat. Dadurch wir- eine MeNgevon Verwirrungen und Unfällen vermieden, weit alle Schiffeeiner Flotte ihre Bewegungen nur nach den ihnen zunächstvorsegelnden Fahrzeugen einrichten, so daß keine Mißver-ständnisse entstehen können.

Eine Flotte, welche in einer oder in drey Linien segelt,kann sich auch des Kontramarsches bedienen, um zu lavire ri,indem die drey Schiffe, welche sich an der Svize jeder Liniebefinden, zugleich wenden, und die folgenden Fahrzeuge, sowie sie Liese Wendepunkte erreichen, die nämliche Bewegungniachen, dergestalt daß jederzeit drey Schiffe zugleich wenden.Bey dieser Art zu lavircn bleiben die in der gleichen Liniebefindlichen Schiffe beständig im Kielwasser des vorder» Bey-steherS, folglich ist die Richtung der Linie und die der Schiffevöllig dieselbe, nämlich Ostnordost oder Westnordwest.