Band 
Zweyte Abtheilung.
Seite
20
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Dir Flotte könn auf eine andere Weise laviren, indemolle Schiffe/ aus welcher sie besteht/ zu gleicher Zeit wenden.In diesem Falle liegen sie nicht eines im Kielwasser des an-dern, sondern in Eschiquier, indem die Richtung des Kiels,wie bey dem vorerwähnten Beyspiele, ebenfalls Ostnordostund Westnordwest, die Richtulig des FlottenlaufS hingegenNord ist.

Da i» der Regel kein jur Flotte gehöriges Fahrzeug ohneerhaltenen Befehl eine Wendung machen darf, weil dadurchdie Ordnung gestört würde, so folgt, daß bey jeder zum La-viren nöthigen Wendung nicht nur die Zeit, sondern auch aufwelche Seite und ob sie vor oder bey dem Winde gemachtwerden soll, durch Signale anbefohlen werden muß, indemalle Schiffe auf gleiche Weise wenden müssen. Bey m Lavi-ren im Kontramarsch bedarf «s keiner Signale, wenn dieFlotte nur in einer Linie rangirt ist; besteht sie aber indrey Linien, so wird Las Signal nur gegeben, wenn die anihrer Svize segelnden Schiff« wenden sollen, indem die nach-folgenden Zeit und Stelle der Wendung von selbst treffen.Hingegen bey der zweyten Art zu laviren muß jeder Wen-dung ein Signal vorhergehen.

Vierter Abschnitt.

Die M a r s cho r d u u n g, Figur 37-4,.

Auf einer Rbcede liegen gewöhnlich die Schiffe nichtin Ordnmlg vor Anker, sondern sie richten sichach der Be-schaffenheit dc§ Untergrundes, oder sonst nach einer bequemenStelle, welche die schon früher geankertcn Schiffe den später