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Formazion der Rarschordnung in einer Linie.
Die Marschordnung besteht entweder in einer oder indrey Kolonnen; in beiden Fällen ist die Richtung der Flotteauf der Linie bey dem Winde/ die Schiffe hingegen segelnnicht nothwendig bey dem Winde/ folglich ist der Lauf derFlotte von der Richtung der Kolonnen verschieden. Wennzum Beyspiel der Wind Nord ist, so lind die zwey Linienbey dem Winde Ostnordost und Westnordwest; auf der einen»der andern sind jederzeit die Kolonnen gereihet; die Schiffelegen ihren Kiel nach Süd, und die Flotte segelt also vordem Winde. Figur zy.
Das Schiff, welches an der Windseite liegt und an derSvize der Linie bleiben soll — gewöhnlich das Admiralschiff, —vermindert seine Segel, um seinen Lauf aufzuhalten. Dieübrigen sezen mehr Segel bey, um ihre Fahrt zu beschleu-nigen , und sich in das Kielwasser desselben zu legen. Damitdiese Bewegung desto geschwinder ausgeführt werde, müssenalle Schiffe zu gleicher Zeit demjenigen zu folgen suchen,das in der Linie vor ihnen segeln soll. Um jeder Verwir-rung vorzubeugen, müssen die Fahrzeuge, die unter dem Windeder übrigen sich befinden, und daher leicht ausweichen können,nicht darauf beharren, denen welche von der Windseite quergegen ihre Richtung heransteuern, vorbeysegeln zu wollen,weil leztere selten oder gar nie abwenden können; um dasZusammenstoßen zu vermeiden, müssen jene ihre Segel ein-hohlen oder so stellen, Laß der Wind darauf fällt, und ibrLauf gehemmt oder rükgängig werde. Wenn die Schiffe ihreStelle eingenommen haben , sezt die Flotte ihren Lauf fort.