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alle übrigen Fahrzeuge steuern mit vollen Segeln, indem sieihren vordem Peysteher aufsuchen und ihm folgen, in dieRichtungslinie, wo sie sich ebenfalls dicht bey dem Wind undin das Kielwasser ihres Vorscglerö legen, wobey genau dar-auf zu achten ist, Laß der Zwischenraum einer Kabellängebeybehalten werde, weil denelb'e hinlänglich ist, dass jedesSchiff seine Bewegungen ungehindert machen und doch seineBeystehcr unterstüzen, auch das Entern vermeiden könne, daes sich, wenn sein Lakclwcrk zerschossen ist, unter den Sehn;derselbe» begeben kann.
Die Richtungslinie bey dem Wind gewährt allgemeineund besondere Vortheile, welche andere Stellungen nicht dar-bieten. Die Segel haben eine solche Stellung, daß das einegegen das andere wirkt, so daß die Schiffe unbeweglich liegen,bleiben, und daher sicherer feuern können. Die Flotte gc-räth nicht so leicht in Unordnung, und die Schiffe könnensich leichter bcystehcn oder ersezcn, und da der Admiral dasGanze besser zu übersehen vermag, so ist'es ihm leichter,feine Befehle zu ertheilen.
In der Schlachtlinic bey dem Winde liegen beide Flöt-ten in paralleler Richtung einander gegenüber, folglich eineunter dem Winde der andern, oder die eine lufwärtsund die andere leiwärts, woher sie auch ihre unterschei-denden Benennungen erhalten.
Die LufwärtSstotte kann die Zeit und Distanz des Ge-fechts bestimmen, die feindliche Linie mit leichter Mühe durch-breche», und da der Wind den Pulverrauch von ihr ab- «rü-dem Feinde zuweht, diesem unbemerkt Schiffe «Mb Bran»der absenden, um ihn zu umgehen und seine Schiffe «bzn»