Band 
Zweyte Abtheilung.
Seite
41
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Wenn Ler Feind darauf besteht/ nicht zu schlagen, somuß er ebenfalls über den andern Bug legen, wo dann beideFlotten wieder parallel liegen, und die LeiwärtSflvttckann thu nicht zum Gefecht zwingen, außer wenn sie ganzaus vorzüglich quren Seglern bestehe, was aber l ochst seltenist, denn gewöhnlich sind die Flotten im Segeln beynahegleich, weil sich die guten Segler nach den schlechtem richte»müssen, um beysammen zu bleiben.

Die Leiwärtsflotte kann den Wind durch Lavirenzu gewinnen suchen, indem sie in dem Augenblik wendet,w» das vorfegelndc Schiff dem Zentrum der Luswärte-flotte gegenüber liegt, welches der kürzeste Weg ist, sichderselben zu nähern, ohne die Schlacht- oder Marschordnungin einer Linie zu stören.

Wenn die LufwärtSflottc in Schlachtordnung segelt undder Wind vorwärts verändert, so muss die LciwärtSflotte,wenn sie etwas voraus ist, abfallen, um die Segel wiedervoll zu haben, dann wendet sie bey den, Winde im Kontra-marsch, um die Schlachtliuic herzustellen, wodurch sie dc»Feind umgehen kann, oder wenigstens ansehnlich Wind ge-winnt, weil die feindliche Flotte eben die Bewegung machennmß, um ihre Schlachtordnung herzustrllcn-

Wenn die Lufwärtsflottc wenden muß, um überden nämlichen Bug wie die Feindliche zu segeln, so wendenalle Schiffe zugleich, und fassen etwas räumen Wind, ummehr vorwärts zu kommen.

Kontramarsch auf die Lciwärtüflottc loögeht, so ist derAngriff völlig wie der Ncisvnsche bey Lrafalgar.