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Dir Lusivärtsflotte muß sich im Besiz des Minder1» behausten und die Feindliche gegenüber tu behalten suchen,indem sie jederzeit mit ihr über den gleichen Bug steuert,und wenn der Wind dem Feinde günstig wird, so muß siedenselben behalten, ohne sich an ihre Schlachtlinie t« kehren,denn der Wind ist hier von mehr Gewicht als die leicht her.zustellende Schlachtordnung, weil die Leiwärtsflotte die Feind-liche eigentlich nie zum Schlagen zwingen kann.
Den Feind zum Gefecht rwinge».
Wenn zwo Flotten sich nahe sind, so ist das Gefecht garnicht zu vermeiden, außer wenn eine weit besser segelt alsdie andere, was, wie gesagt, selten oder nie der Fall ist.
Wenn die Leiwärtsflotte schlagen will und den Windnicht gewinnen kann, so bleibt ihr kein anderes Mittel übrig,als die Lnfwärtsflotte nicht aus dem Gesicht zu verlie-ren, indem sie jederzeit mit ihr über den gleichen Bug segelt,bis die Veränderung des Windes sie begünstigt »nd ihr gestat-tet, sie zum Gefecht zu zwingen. Die Leiwärtsflottemuß des Nachts beständig Fregatte» anf Entdekung aussenden,um die Bewegungen des Feindes auszuspähen und durch Sig-nale anzuzeigen, weil derselbe sonst durch falsche Kurse inder Dunkelheit dem Gefecht ausweichen könnte.
Die LufwartSflotte kann ihren Gegner leicht und zuallen Zeiten zum Gefechte zwingen; sie segelt in Schlachtord-nung demselben parallel und gerade gegenüber, oder etwasvorwärts, dann fallen alle Schiffe zugleich auf den nämlichenKompaßstrich ab, und steuern auf dasjenige los, das si- in der