feindlichen Linie angreifen sollen, Figur 67. Wenn die L ci-to ärtS flotte vor dem Winde davon eilt, so steuert die kuf-wärtsflotte zwey Kompaßstriche mit raumem Winde, undwird jene bald einbohren und wenigstens die Arricrgarde ab-schneiden , oder sie entsendet die besten Kegler derselben nach,um sie so lange aufzuhalten, bis die Flotte herankömmt.
Den Feind umgehen, wenn man unter demWinde ist.
Um dies Manöver mit Erfolg ausführen zu können, mußdie Leiwärtsflotte stärker als die Feindliche und der Windso frisch seyn, daß die Schiffe in einer Stunde wenigstenseine Seemeile zurüklegen können. Unter den SchiffskapitänSmüssen die manövrirfähigsten, und unter den Schiffen die best-segelnden gewählt werden.
ES ist besser, die Avantgarde als die Arricrgardezu umgehen, denn die zwey oder drey Schiffe, welche umse-gelt worden sind und zwischen zwey Feuern sich befinden, wer-den ohne Zweifel entmastet, oder an ihrem Segel-und Takcl-werk so übel zugerichtet, daß sie nicht wenden und sich ent-fernen können, ohne vom feindlichen Geschüz rnfilirt und rest-los geschossen zu werden, und wenn auch die Wendung ge-lingt, so können sie doch den ihnen j» der Linie folgendenSchiffen nicht ausweichen, denn dies muß rükwärts nach dervom Feind abgewandten oder Lmseitc geschehen, weil die feind-liche Flotte unter dem Winde, und nur das Detaschementvorwärts an der Lufseite liegt. Da nun die beschädigtenSchisse gegen die feindliche Linie abtrieben und den Wind ib-