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Um auf diese Signale aufmerksam zu mache»/ wird ge-wöhnlich zu gleicher Zeit eine Kamme abgefeuert und »öthi-genfallS diese Schüsse i» bestimmten Zwischenrüumen von ei-ner oder mehreren Minuten wiederhoblt/ bis die bcabsichrcteWirkung erfolgt. Diese Schüsse habe» verschiedene Benen-nungen.
Der Preyschuß bedeutet, daß dar Schi», welches ihnabgefeuert hat, mit einem andern sprechen will, welches inder hollättdschen Sprache Preyen genannt wird, und ge-wöhnlich darin besteht, daß man durch das Sprachrohr sichnach dessen Nahmen, Herkunft, Bestimmungsort, nach demBestes und nach andern Umstünden, die man zu erfahrenwünscht, erkundigt. Durch solche Preyschüffe ruft man auchLootsen an Bord.
Die Begrüßungsschüsse sind bestimmt, die Flottenoder Schisse, denen man auf offener See begegnet, oderbey ». Einlaufe» uud Absegeln den Hafen, die Rheede, oderdie daselbst befindlichen Schisse zu begrüßen, welches von den-selben erwiedert wird. Die Anzahl der Schüsse, und werzuerst schießen soll, ist gewöhnlich durch Vertrüge zwischenden Staaten bestimmt und daher verschieden, obwohl auchallgemeine Begrüßungen angenommen find. Die Etikettewird mit der eifersüchtigste» Genauigkeit beobachtet. Außerder bestimmten Anzahl von BcgrüßungSschüffen werden solchenoch für jeden höher» Grad als SchissSkapiläuc vermehrt;wenn dieser, zum Beyspiel, nist io Schüsse» begrüßt wird,so werden für einen Äontreadmiral ir, für einen Vizeadmiral»4, und sofort immer ein, zwey oder mehrere abgefeuert.