die ihn mit seiner Armee i6g2 mich Tentschland über-seztc, bestand aus Kriegsschiffen und -02 Transportschiffen.Unter Karl XI. scheint sie den höchsten Grad von Machterreicht zu haben. Karl XII . war mehr General einer Land-armee/ die Flotte ward vernachläßigt, und sank so tief, daßbey seinen, Tode kaum einige Schiffe vorhanden waren. Sieerhob sich jedoch nach und nach wieder aus ihrem Verfall,und stieg zu einer ansehnlichen Stärke. Auch hat sie an gu-ten und tapfern Seeleuten keinen Mangel. Man lese, umsich zu überzeugen, was sie unter der Regierung Gustavs Ul-und unter seiner Anführung unternahm und ausführte.
Mit der Verwaltung der Marine ist die Admiralität be-auftragt, die auch alle-, was da§ Seewesen betrifft, anordnet.Es wird viele Sorgfalt aus die Marine verwendet, und wirk-lich muß dieselbe als eine Hanptstüzc von Schwedens Macht und Große betrachtet werde».
Im Jahr 177a kostete die Marine i, 8 o 7 ,r;c>Thalcr S.M.;jezt wenigstens 1,800,002. Sie besteht in der eigentlichen Flotte,welche, wie andere, aus Linienschiffen, Fregatten, und andernFahrzeugen zusammengcsezt ist; aus der Schccrcn flotte,wozu blos Galeeren gehören; und aus der sogenannten Flotteder Armee, welche wahrscheinlich zum Transport der Land-armee bestimmt ist.
In ältern Zeiten hatte Schweden einen Reichs «d-miral, der in dieser Eigenschaft eine der; ReichSwürdenbekleidete. Diese ward'aber abgeschafft. Der Herzog vonSüdermannland war 17s- Gtoradmiral — Großad-miral, — und hat die Flotte vorher mit Ruhm angeführt.Außer ihm hatte Schweden 1 Admiral, 4 Vizeadmirale,