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Stammliste der königlich preussischen Armee seit dem 16ten Jahrhundert bis 1840
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aus Abgaben ganzer Schwadronen der bestehenden Cavclleric/Regimenter gebildet.

Die Reserve. -Infanterie/Regimenter erhielten dir Na-men des 13ten bis 2-lsten Linien/Regiments.

7) Die Infanterie/Regimenter Nr. 25. bis Nr-. 32.einschließlich wurden neu zusammcngeseht, die frühernErsatz/Bataillone dagegen aufgelöst.

8) Aus den zum leichten Garde/Cavallerie/Regiment vereinigten Garde/Dragoner/, Husaren/, Ulanen- undKosaken / Schwadronen wurden die Garde / Dragoner/,Husaren/ und Ulanen/Regimenter formier.

9) Statt der bestehenden 2 Garde/Garnison/Com -pagnien wurden 2 Garnison. -Bataillone und

10) eine Invaliden/Compagnie aus Sächsischen In-validen gebildet.

Kaum waren diese Formationen beendigt, so rief Na­ poleons Rückkehr, der an der Spitze seiner ehemaligenAnhänger abermals in Frankreich auftrat, das Heer imMai des Jahres 1815 wieder in den Kampf.

Der Waffenruhm der Tage vom 16., 17. und 18. Juni1815 wird sich in der Kriegsgeschichte des PreußischenHeeres als einer der ausgezeichnetsten erhalten, da eine am16ten geschlagene Armee schon am 18ten, verbunden mitder Armee des Feldmarschalls Wellington , die feindlicheMacht in der Schlacht von La belle Alliance vernichtete,und eilf Tage später zum zwcitenmale im Angesicht vonParis stand, welches am 3ten Juli in die Hände derVerbündeten fiel.

Der zweite Pariser Friede folgte diesem glorreichenKriege; 30,000 Mann blieben als Besatzung einiger Grenz.-plätze in Frankreich zurück.

Für diejenigen, welche in diesem Kriege mitgefoch/ten hatten, wurde eine der früheren gleiche Krieges/Denkmünze mit der Jahreszahl 1815, und auch für diebei der Armee befindlichen Nichtcombattanten eine eiserneDenkmünze gestiftet.