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Geheime und sonderbare Kriegs-Nachrichten des Marggrafen von Feuquieres / Antoine Feuquières de Pas
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204 Historische und Militarische Nachrichten. Cap. XXVI.

ihn angreiffet, ehe er ganz und gar herüber ist, wie ich anieko zu erkennen ge-geben habe.Das sechs und zwanzigste Capitel.

Von dem Angriff einer Armce, die verschanzet ist.Cap. XXVI.

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On dieser Art habe ich nur zwey Erempel gesehen. Daserste ist von einer solchen Action, die in dem Augenblick,da sie solte vollstrecket werden, aus Versehen des Generals, der sie unternom-men, mißlungen ist, und die ihm doch unfehlbar würde angegangen seyn, wieman, aus der Erzehlung, die ich icho gleich davon thun werde, gar leichtlichbegreiffen wird.

In dem Jahr 1677. da der Herzog von Lothringen dem Marschall deCrequi gedachter massen etwas zu schaffen machte, kam der Herzog vonSachsen- Eisenach), nachdem er mit einem Corps von zehen tausend Mann,bey Philippsburg, über den Rhein gegangen, hin, und marschirte mitten durchganz Elsaß vor dem Herrn de Montclar, dessen Truppen in den Festungenlagen, und lagerte sich endlich bey Basel, damit er seinen Proviant aus denWald Städten bekommen möchte. Doch satte er sich allzu nahe an denRhein bey eine Redute, so wir zur selbigen Zeit an dem Ort hatten, wo seitdem der König die Feftung Hunningen hat hinbauen lassen.

Dieser Voften taugte nichts aus vielen Ursachen: Er war nahe an demFluß, und einfolglich hatte er keinen Grund: neben dem war er, durch viele na-türliche Amphitheatra, der Ebene unterworffen, welche denn nach einanderauf das Lager fielen: auch gab er diesem keine andere Fourage zu dem Unterhalt, als diejenige, so auf der andern Seite des Rheins war, so bald Mr. deMontclar, mit des Königs versammleten Truppen, in dieser Ebene, sein Lasger aufschluge, wie sie denn wenige Tage darauf, als der Herzog von Eisenachsich diesen Posten erwehlet hatte, daselbst anlangeten.

Gleichwie ich aber nicht untersuchen will, ob dieser General sich anderssezzen können, als er gethan hat, sondern nur von den Anmerckungen, welcheüber die Materie von dem Angriff einer verschanzten Armee zu machen vorkommen, zu reden habe, so will ich wiederum zu meiner Sache schreiten undfagen, daß Mr. de Montclar über den Berg marschirte, und nach einem klei-nen Gefecht zwischen der Reuterey, diese natürliche Amphitheatra einnahm,auch von den ersten Tagen an den Herzog von Eisenach, in seinem Lager,dergestalt einschloffe, daß er von dar nicht mehri heraus kommen mochte, sodaß er weder fechten konnte, weil wir ihm in Ansehung der Gelegenheit desPlages weit überlegen waren, noch auch anderer gestalt auf Fütterung aussgehen durffte, als wenn er, vermittelst der Brücke, die hinter seinem Lager

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