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Geheime und sonderbare Kriegs-Nachrichten des Marggrafen von Feuquieres / Antoine Feuquières de Pas
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Historische und Militarische Nachrichten. Cap. XXXI. 247

andere, welches den engen Ort auf Seiten der Mühle, die in dem Grundeunter dem Vorwerck Cafteau war, sorgfältiglich bewahrte, aus seinen Postengänzlich vertrieben hatte, so würde es ihm, ob er gleich den Grund dieser beysden engen Derter innen gehabt, dennoch unmöglich gefallen seyn, auf Seitender Höhe heraus zu kommen, auf welcher des Königs Armee in SchlachtsOrdnung stund, und von dar sie das Fuß- Volck, welches das Gefecht andem Ufer des Bachs aushielt, nach Möglichkeit beschirmete. Auch war esihm ganz unmöglich, gedachtes Fuß- Volck von seinem Posten zu verjagen,noch es dahin zu bringen, daß es von dem Platz, den solches zu bewahrenhatte, eines Fuffes breit gewichen wäre.

Daher war es von dem Prinzen von Oranien ein wichtiger Fehler, daßer eine grosse Anzahl Leute umkommen ließ, nur damit er ein Haupt- Treffenveranlassen möchte, da doch der Platz zu einer Action von dieser Art im mindesten nicht geschickt und bequem war.

Leute, welche dem Prinzen von Oranien, mit mehrer Gewogenheit zugethan sind, und das Verhalten des Marschalls de Luxembourg tadeln wollen, daß er in die Abtey St. Denis, so von der Armee, durch den Bach, abgesondert wird, sein Quartier verleget, haben vorgegeben, der Prinz von Orasnien sey nicht, in der Absicht, an des Königs Arince gerücket, daß er, vermittelst eines Treffens, auf was Art es auch veranlasset werden mögen, en FriesDen habe stöhren wollen, sondern blos um deswillen, daß er es gerne dahingebracht hätte, daß die Bloquirung vor Mons wäre aufgehoben worden. All-lein die Linrichtigkeit dieses Vorhabens, so man diesem Prinzen zuschreibet, istgar leicht begreifflich zu machen, und solches aus nachfolgenden Ursachen.

Monf. de Montal hielt die Stadt Mons, vermittelst der Quartiere, so erum diesen Ort herum genommen, von geraumer Zeit her eingesperret, und Mr.de Luxembourg batte Befehl, gedachte Bloquirung, mit seiner Armee, die ercommandirte, zu bedecken. Dahero siehet man ohne Schwürigkeit, daß derPrint von Oranien gewiß seyn konnte, daß, so bald seine Armee der FeftungMons sich näherte, Mr. de Luxembourg an die Truppen, so die Bloquirungdaselbst formirten, gleichfalls rücken und solche beschirmen würde. Diese Beswegungen waren nun alleweile erfolget: der Prinz von Oranien hatte sich beySoignies, und Mr. de Luxembourg auf der Heide bey Cafteau gelagert. Wieder Prinz von Oranien von Soignies aufbrach, und sich des Königs Armeenähern wolte, gieng er durch Roeux, und kam in der Ebene, so zwischen derMühle iegt gedachten Orts und der Abtey St. Denis ist, wiederum heraus,also daß er auf einer Seite die Haine zwischen seiner Armee und den Truppenvon der Bloquirung, und den Bach St. Denis zwischen seiner Armee und desHerrn de Luxembourg seiner hatte. Mithin betraff sein Marsch keines weges

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