Band 
Erster Band.
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Einleitung.

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von instinklartigen Fähigkeiten '), als von einem erleuchteten Verständeherkamen, bestimmte für immer das System der acgyptischen Baukunst.Unter den Denkmalen AegyplenS, welche unser Zeitalter erlebt haben,und welche nach alten Traditionen oder nach gewissen unterscheidendenKennzeichen sehr verschiedenen Zeitabschnitten anzugehören scheinen, istes in der That beinahe unmöglich, irgend einen Fortschritt in dieserKunst wahrzunehmen. Ueberdies mußten die Aegyptcr, da sie immerdasselbe Material verarbeitet haben, in der Folge keinen Grund finden,die Verbindungen abzuändern, welche die architektonischen Eigenschaftendieses Materials sie hatten annehmen lassen.

Die griechische Architektur, welche in gewisser Hinsicht zu einemso hohen Grad von Vollkommenheit kam, war auf der nach ihrenersten Versuchen genommenen Richtung über einige der anzuwendendenElemente der praktische Baukunst in Irrthum gerathen. Ehe sie Steineund Marmor zur Aufführung ihrer Gebäude anwandten, hatten dieGriechen die Elemente ihrer Baukunst durch ein Bausystem von

1) An dc» Denkmale» der Celke», den unförmlichste» von allen, findetman bis auf die Form die Elemente der «egyptischen Construklione» wieder:ihre Anordnung bietet selbst manchmal einen Forschungsgcist dar, den dieLeistern nicht gekannt habe»; als Zeugniß dient der 8t»n<--llenge bei SaliS-bnry im Wiltibire, ein Denkmal, das ron Jnigo Joneö beschrieben istund welches dieser Architekt gegen alle Wahrscheinlichkeit für ein römischesBauwerk hält. Man sehe »>»5t not-stii» !>nri,;»>ix vk 6rc»r krU^in8tc»>el>ange on 8aU-i!>„rx pl-stn rcstalireä I>v liste» äones, eügulic, arclstrecleancral r» Ilie lato lstng. In b'ol. llonsto», I65g.

Was übrigens hier von der aegyptische» Baukunst gesagt wird, kann man-wenfallS auf die Denkmale von Pcrsien und Indien beziehen, wie man ausden Werken von Llmnäin und tlorncillc Lc-lnun über Persien , und in demvon I.a»gU.-s über die Denkmale von Hindostan sehen kann.

Anmerk. d. Verfassers.

2) Mehrere Stellen von Pansanias lasse» keinen Zweifel in dieser Hinsicht.Unter andern, von diesem Schriftsteller, angeführten Beispielen von Holzkon-strnktionen wolle» wir daö anführen, was er hinstchtlich einer hölzernen Säulesagt, die im Tempel des Jupiters zu Olympia aufbewahrt wurde.

»Geht man vom großen Aliar dieses Tempels aus, so findet man eine»hölzerne Säule, welche die Elier die Säule des Oenvmaus nennen; sie ist»linker Hand. Vier andere Säulen tragen die Decke dieser Seite und dienen»auch der hölzernen Säule als Slüyc, welche von Alter so verfault ist, daß»man genöthigt gewesen ist, sie mit eisernen Ringen zu bekleiden. Man sagt,»daß dies ehemals eine Sänke des Palastes von Oenomaus und alles war,