Grabrede von Hrn. Vaudoyer.
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»und Privat - Gebäuden mit allen Hilfsmitteln des Hochbauwcsens»bekannt gemacht hatten, zu einer Reihe von Grundsätzen, die er»,'jO Jahre lang als Professor der Construktion an der Königl. Schule»für die schönen Künste gelehrt hat.
»Die Frucht so vieler Arbeiten hat er in fünf dicken Ouartbändcn»öffentlich bekannt gemacht, die er mit einer beträchtlichen Anzahl von»Kupferplatten geziert hat. Dieses äußerst nützliche und stets zu Rath»gezogene Werk drückt dem verdienten Rufe des Hrn. Rondclet das»Siegel auf und vermehrt zugleich das Bedauern, das der Verlust eines»eben so geschickten Künstlers, als ausgezeichneten Gelehrten erregt.
»Die Akademie der schönen Künste, die sich durch den Tod des»Hrn. Rondclet der Einsichten beraubt sieht, die er bei allen ihren»Untersuchungen an den Tag legte, behält sich vor, auf eine ausge--dchntcre Art die Ehrerbietung zu bezeugen, die sie den moralischen»Eigenschaften, den Talenten und dem Andenken dieses Künstlers»schuldig ist: sie beschränkt sich an diesem Ort der Trauer darauf, die»Ueberreste dieses würdigen Akademikers mit ihrem allgemeinen Be-dauern zu begleiten".
2>n Namen der Königl. Schule für die schönen Künste
von
Herrn Daltard.
»Meine Herren!
»Bei diesem Grabe, das unsern verehrungSwürdigen Freund»Rondclet in sich schließt, sey es mir erlaubt, im Namen der Kunst-schule, wovon er einer der Professoren war, ihm die letzte öffentliche»Achtung dadurch zu erzeigen, daß ich mit wenigen Motten die»Arbeiten des thätigsten Lebens aufzähle, das jemals ein Architekt»mit eben so gewissem als allgemeinem Nutzen im Kreise seiner»Familie und Collegen hat durchwandern können.
»Wenn ich bei dieser Aufgabe, die ich nur oberflächlich zu behan-deln mich beschränken muß, nicht ausschweife, so liegt der Grund»darin, daß das Lob unseres verstorbenen Collegen hauptsächlich von»dem Andenken alles dessen ausgeht, was er im steten Hinblick aufRondelet'sKunstzubauen. I.Th. 2