534 Anhang. Maschinezuvergl.Versuchend.Widerst.d.Steine.
von vornen mit einem runden Loch durchbrochen sind, um einen Bol-zen aufzunehmen. — In dieses Zapfenloch wird das eine Ende desHebels U eingesetzt, dessen Dicke zunächst am Zapfen einerseits 3",andererseits 1'/,", und am andern Ende ebenfalls 1'/," ins Geviertebeträgt. An diesen Hebel setzt man ein Verlängerungsstück von 3',das man vermittelst zweier Bänder oder Ringe, wie auf der Abbil»düng ersichtlich ist, befestigt. Der kleine Absatz, den man bei k' amVordertheil des Hebels sieht, wurde zur Anstellung der Versuche überdie absolute Festigkeit von Eisenstangen verfertigt.
Der Ständer ist oben durch ein Stück Eisen 0 mit 2 Ein-sätzen befestigt, das auf den ersten Tragleisten 1 sitzt. Unter dem Za-pfenloch, in welches der Hebel eingesetzt wird, ist eine Art Bank,welche aus 2 wagrechten Einfassungsrahmen L, 0, ebenfalls von Eisenbesteht, und welche den Ständer umfassen und in der Mauer befestigtsind: diese 2 Rahmen sind durch 2 kleine Ständer II 8 mit einanderverbunden. An die obere Rahme k sind 3 Querstücke angebracht:das erste, welches die beiden Arme derselben (am Anfange der Be-festigung in der Mauer) verbindet, läuft hinter dem Ständer ^herum (es kann auf der Abbildung nicht gesehen werden);das zweite Querstück g befindet sich vor dem Ständer, indem es einenleeren Raum von 2'/-" in- Gevierte für den Durchgang des Namm-blockes übrig läßt.
Die untere Rahme 0 macht, daß der Fuß des Ständers unbe-weglich bleibt: sie ruht auf den Trageleistcn t, und wird ebenfalls inder Mauer befestigt. Sie ist durch 2 Qucrstücke verbunden, wovon daserste (das in der Abbildung nicht zu sehen ist) dicht an demFuß des Ständers hinläuft.
Will man von dieser Maschine Gebrauch machen, um Steine zuprobiren, so hebt man den Hebel in die Höhe und erhält den Ramm-block schwebend in der Luft, hernach setzt man den Stein ?, welchenman zerdrücken will, kantig und würfelförmig behalten, auf den Un-tersatz l>l zwischen 2 Pappendeckel, welche den Mörtel vorstellen, miteiner eisernen Platte und hölzernen Keilen, je nachdem der zu zer-drückende Stein mehr oder minder hoch ist. Wenn man den Hebelgesenkt hat, und derselbe oben auf dem abgerundeten Rand des Ramm-blockcs auffitzt, so muß er ein wenig über der wagrechten Linie stehen.Sodann bringt man an der letzten Abtheilung des Hebels eine Wag-plattc an, die man mit Gewicht beschwert, das man aber vorsichtig