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Zweiter Band.
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164 Stereoton,ie od. Lehre v. d. Durchschn. f. Körp.; 4. Abth. 5.K.

fläche oder den Rücken zu erhalten, sind durch die Punkte 13, 14 und15 des geraden Bogens des kleinen Gewölbes andere Parallcllinienmit der Achse bis zu den Durchschnittspunkten 17, 18 und 6 derDiagonale 16, sodann durch diese Punkte wieder Parallellinicn mitIX gezogen und darauf vom Durchmesser 86 an 815 nach .819 und624, 25, 14 nach 27, 20 und 30, 23; 26, 13 nach 28, 21 und 29, 22getragen; die Curve, welche durch die so erhaltenen Punkte 19, 20,21, 22, 23 und 24 gezogen wird, ist nun die verlangte.

Um die Schnitte von Gewölben dieser Art zu erhalten, werdengewöhnlich durch die Punkte 19, x; !>,20; i, 21; k, 22; I, 23 und m, 24,welche den beiden Gcwölbcflächen entsprechen, Linien gezogen; alleines folgt daraus, daß diese Schnitte, welche alle nach dem Punkte X,als der Mitte von 86, gerichtet sind, keine senkrechte Lage gegen dieelliptische Curve 8X6 der inneren Gcwölbflä'che haben, unv daß sie,statt gleiche Winkel zu bilden, spitze und stumpfe hervorbringn, Wel-ches dem allgemeinen Princip des Stcinschnitts entgegen ist und destofehlerhafter wird, je größer der Unterschied der Durchmesser beiderGewölbe ist. Diese fehlerhafte Praxis, welche man in mchre-rcn Wer-ken über den Steinschnitt angezeigt findet, rührt von der Voraus-setzung her, daß die Vcrtikalebcne, welche den Cylinder nach denDiagonallinien 61 und 68 schneidet, auch die Dicke dcS Gewölbesin der nämlichen Richtung schneiden müsse. Durch diese Annahmeentstehen Fugen, welche nicht senkrecht auf der Curve des elliptischenGewölbes sind.

Um diese mangelhafte Anordnung zu vermeiden, ist es nur nö-thig, daß sich die sichtbaren Fugen der inneren Gewölbfläche in denDiagonallinien schneiden und so nach diesen Linien den Durchschnittgeben, der jedem Gewölbe zukommt. Hierdurch wird der sichtbarenRegelmäßigkeit und der Dauerhaftigkeit genügt, die immer ein wich-tiger Gegenstand seyn muß.

Aus dieser letzten Disposition folgt, daß der einspringende Gratder äußeren Gewölbfläche nicht genau dem ausspringendcn der innerenentspricht; allein dieser kleine, nur auf der Zeichnung sichrbare Nach-theil steht nicht im Verhältniß mit dem Nachtheil, keine auf derCurve senkrechte Fugen zu haben.

In der Projeclion 68IX, Fig. 1, und dem zugehörigen ProfilVL6, Fig. 3, hat man den in Bezug auf die Lage der äußerenFugen angenommenen Gebrauch ausgedrückt, dagegen sind in der