Band 
Dritter Band.
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Zimmerarbeit.

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„nachdem sie mit aufgenagelten Brettern und Steinplatten oder mir„Estrich bedeckt worden, die Decke des Gebäudes aus. Nachher stell„ten sie, zur Struktur ihrer Dächer, Dachstühle auf. Diese bestanden,,aus einem Spannricgcl (trsnstr»), aus zwei Streben (cnutlierü),„mit ihren Bändern (cnprvoli) und einer Hängsäule (evlumen).„Diese Stücke wurden gehörig mit einander verbunden und nach der„Tiefe eines Gebäudes gerade auf jeden der Hauptbalken gesetzt.„Nachher wurden quer über die Streben Fetten stempln) nach der„ganzen Länge des Gebäudes gelegt, welche dazu dienten, die„Dachstühle mit einander zu verbinden und die Sparren (»««eres)„zu tragen, welche, indem sie von der Firste auf beiden Seiten herab„bis über die Mauern gingen, den Vorsprung des Daches bildeten;„letzteres wurde nun mit Ziegeln bedeckt. Die Sparren, welche viel„schwächer waren, als die bei der ersteren Eonstruktion, lagen sehr„nahe an einander, so daß zuweilen ihr Zwischenraum nur die Hälfte„ihrer Höhe, oder V« ihrer Breite betrug.

„Dieses ist mit wenigen Worten die Erklärung der beiden Con-„struktionsart^u der Dächer und Decken der antiken Gebäude, welche,7, wenn sie >Nokll verstanden werden, viel Licht über den Text des„Bitruv verbleiten können, welcher an dieser Stelle, nämlich im 2 ten77Kapitel des' 4 tcn Buches, außerordentlich dunkel ist. Ich habe sie7,hauptsächlich' zu diesem Zwecke angeführt, nachdem ich Beispiele da-77 von in antiiken Bas-Reliefs und in verschiedenen Privatgebäudcn„Italiens gestehen habe."

Es ist ailso, wie man schon aus der Thatsache ihres Ursprungszu glauben geneigt wäre, nichts einfacher und natürlicher, als die Zu-sammensetzung der antiken Dächer. Nach dieser Erklärung kann man,wenn man das in einigen Gebäuden früherer Jahrhunderte mehrmalsnach dem ursprünglichen Muster erneuerte Zimmcrwcrk ') aufmerksam'

t) Dergleichen sind zu Rom das der alten Basiliken des heilige» Peterauf dem Valiean und des heiligen PaulnS außerhalb der Mauern. Manfindet in dem Werke des Paters Philipp Bonanni, im gren Kapitel, denZeitpunkt der Gründung dieser beiden Gebäude genau angegeben und ebenso auch der einzelnen Restaurationen, welche mit dem Zimmerwerk ihrerDächer, von Constanlin an bis zu der Mitte des l5. Jahrhunderts, oorgcnommcn worden sind.

Die Kircbe der bciligcn Maria oon der Krippe z» Berklchem, von derheiligen Helena, Konstantins Mutier, crbanr, ist auch dadurch merkwürdig,