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Dritter Band.
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Zimmerarbeit; 1. Abtb. 4. Kap.

Das beste, leichteste imd wohlfeilste Mittel, um diese Stücke,welche im Grundriß und Aufriß kreisförmig gekrümmt sind, zu bilden,besteht darin, oben und unten Curven auf Brettern, die nach denKreisen oben und unten ausgeschweift sind und durch ihre Endpunktegehen, zuzurichten. Hat man die kegelförmigen, inneren und äußeren,Flächen gebildet, so verzeichne man inwendig und auswendig, nachder Entwickelung, die Theile der Curven, welche die Oeffnung bildensollen, haue nachher das Holz von einer Curve zur anderen ab, umdie Seitenfläche zu bilden, und mache zuletzt die Verbindung durchZapfen, wie man es in den Figuren 13, 14 und 15 angegeben sieht,welche eine dieser Curven für jedes auf den beiden Tafeln gegebeneBeispiel darstellen.

Die auf beiden Tafeln angedeuteten Operationen unterscheidensich blos darin, daß, da die Oeffnungen auf der Tafel 1.XXXI durchCylinder hervorgebracht werden, die gekrümmten Flächen, welche vieHolzdicken an diesen Oeffnungen bilden, durch gerade, mit der Axedes Cylinders parallel laufende, Linien angedeutet sind, während aufder Tafel l-XXXII, wo die Oeffnungen durch Kegel erzeugt werden,dieselben Flächen durch Linien, nach der Spitze des Kegels gerichtet,ausgedrückt sind. Da überdieß die Operationen auf eine und dieselbeWeise vorgenommen werden, so hat man nur eine Erklärung für dieFiguren dieser beiden Tafeln gegeben, welche ebenso für die eine wiefür die andere gilt.

Von den Dächern, deren Flächen nach der Höhe gekrümmt,nach der Länge aber gerade sind.

Diese Dächer haben im Aeußcren das Ansehen von Tonnenge-wölben. Die Krümmung ihrer äußeren Flächen kann ein Kreis, eineEllipse oder irgend eine Curve sevn; auch kann die Curve eine dop-pelte Beugung haben, in welchem Fall das Dach s limperisl (Thurm-hauben bei Dächern, die in eine Spitze auslaufen) genannt wird.

Die Figuren 1, 2, 3, 4, 5 der Tafel I.XXXIII zeigen das Profildieser verschiedenen Dächer. Man erkennt leicht, daß sie ähnlicheDachbinder haben müssen, wie die gewöhnlichen Dächer, und daß nurdie Sparren nach der Krümmung des Bogens geschnitten werden.