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Zimmerarbeit; 1. Abth. 4. Kap.
Anmerkung.
Die Dachflächen, wovon so eben die Rede gewejen ist, känne» be-trachtet werden, al- seyen sie aus einer unendlichen Anzahl gerader, mitihrer Länge parallel laufender, Linien zusammengesetzt, welche die ihreBreite bildenden Curven mit einander verbinden, wie man es in denFiguren 12 und 14 angedeutet sieht.
Wenn die Mauern, welche ein Dach dieser Art tragen sollen, nichtparallel sind, so ändern sich die Curven, welche das Breiten-Projil bil-den, an jedem Punkte, wie diese Breite; in diesem Falle sind die voneiner Curve zur andern gehenden geraden Linien in der Horizontal-Pro-lection Figur 13 nicht parallel, ob sie gleich alle in dem Aufriß nach derLänge, Figur 15, horizontal sind.
Diese Formation einer krummen Oberfläche durch gerade Linien,welche durch die correspondirenden Punkte der ihr Breiten-Profil aus-drückenden Curven gehen, gewährt ein sehr einfaches Mittel zur Ver-zeichnung der Curven, welche die bei diesen Dachformen vorkommendenSparren, Schifker, Grad- und Kehlsparre» bilden sollen. Nachdem manhierzu die Basis des Durchschnitts oder Profils, welches die primitiveCurve bildet, in eine gewisse Anzahl gleicher Theile getheilt und ,n alle»diesen Theilungspunkten Perpendikel bis zum Durchschnitt der Curve er-richtet hat, darf man nur die Eintheilungen auf der Basis der Ebenen,durch die man ein neues Profil legen will, in der nämlichen Ordnungwiederholen, sodann, wie vorhin, in allen diesen Punkten Perpendikelvon unbestimmter Länge errichten, und auf jeden derselben die Hohe dercorrespondirenden Linien, auf der primitiven Curve genommen, trag«,,;so bestimmen die Durchschnitt-punkte die Curve, die man zu haben wünscht.Diese Operation, welche nur angedeutet zu werden braucht, um verstau-den zu werden, ist durch die Figuren >0, 17 und 18 dargestellt worden.