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Zimmerarbeit; 2. Abth. 2. Kap.
die ihre Breite bestimmen, sie aus dem Grundschlag verbunden wer-den können, was ihre Ausführung sehr erleichtert.
Die Figuren 12, 13, 14, 18, 19 und 20 sind Durchschnittevon Kreuz- und Klostergcwölben von verschiedener Bogenhöhe überGrundflächen von gleichem Durchmesser, Figur 15, 21.
Um diese Gewölbe zu construiren, verfertigt man zuerst die Dia-gonalbogen ^6, Uv, welche vorspringende Rippen im Kreuzgewölbeund vertiefte Rinnen im Klostcrgewölbe bilden. In diesen beidenFällen kann man die Gewölbeflächen mit den Kanten dieser Diago-nalbogcn durch gerade oder gekrümmte Holzstücke zusammen stoßenlassen.
Bei den Kreuzgewölben bringt man Curven gegen die Mauern an,welche die Bogenlinie der- Kappen bilden und in welchen das eine Endeder geraden Stücke ck, «I verbunden wird, deren anderes Ende ausden Diagonalbogen ruht, Fig. 12, 13, 14, 15, 10.
Bei den Klostergcwölben hingegen kommen die geraden Stückeparallel mit den Seiten zu liegen und werden an beiden Enden inden Diagonalbogen verbunden.
Will man bei Kreuzgewölben die in der Diagonale zusammen-stoßenden Nippen durch gekrümmte Holzstücke mit einander verbinden,so muß man letztere parallel mit den gegen die Mauer gestellten Bo»gen der Kappen legen. Die Länge dieser Stücke e, e wird im Grund-riß durch die Seiten der zwischen den Diagonalen eingeschriebenenQuadrate bestimmt, Figur l5.
Bei den Klostergcwölben sind die Vereinigungscurwen Segmentevon denjenigen, welche sich in der Mitte durchkreuzen. Diese Curvenstehen unten in einer längs jeder Mauer in der Höhe der Wivcrlagengelegten geraden Schwelle ab und oben in den Diagonalbogen, Fig.ck8, 19, 20, 21 und 23.
Nach allem Vorstehenden können es nur die Diagonalbogen ^0,L v seyn, welche einige Schwierigkeit darbieten, weil sie in ihrerBreite, auf jeder Seite der mittleren Kante, Kappcnthcile aufnehmenmüssen, die sich in der Diagonale vereinigen.
Da die Breite dieser Bogen zwischen zwei parallelen Ebenenenthalten ist, so bildet man zuerst, bei dem Kreuzgewölbe, mittelsteiner auf der Zulage herausgetragenen Schablone, eine Fläche nachder Krümmung der Diagonale, als wenn man eine auf der Diagonalesenkrecht stehende Wand bilden wollte. Ist diese Curve gemacht und