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Dritter Band.
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Von den Dächern mit ebenen Flächen. 121

von Blei, Kupfer oder einem anderen Stoffe, wovon man zum Ein-decken Gebrauch macht.

Die einfachsten Dächer sind diejenigen, welche zwischen Giebel-mauern, die in eine Spitze auslaufen, enthalten sind, und abhängigeFlächen nach dem Profil der Giebeln bilden.

Um die Sparren, wenn sie zu lang werden, zu unterstützen, legtman quer unter dieselben stärkere Holzstücke — Dachfetten — welchein den Gicbelmauern befestigt werden.

Bei zweiseitigen oder Satteldächern bringt man, um den Winkelan der Spitze zu bilden und die Sparren oben zu unterstützen, einHolzstück k' — die Firstfette — an. Figur 1 bis 7 auf derTafel VVl.

Bei den Dächern, welche unten ein starkes Gefälle haben, stehendie Sparren mit Versatzungen auf einer Schwelle, und, um das Was-ser über das Dachgesims wegzuleiten, bringt man Aufschieblinge(Anschieblinge, Traufhaken) an, wie in den Figuren 1, 2, 3, 4, 5,6, 7 durch den Buchstaben e angedeutet worden ist. (')

Sind die Gicbelmauern allzu weit von einander entfernt, sobringt man in den Zwischenräumen Holzvcrbindungcn an, welche manDachstühle oder Dachbinder nennt, um die Dachsetten zu unter-stützen. Oft vertreten solche Dachbinder auch die Stelle der Giebel-mauern zurtUnterstützung des Daches, allein ein solcher Dach-binder von Holz, wie er auch combinirt werde, kann nie-mals die Stabilität und die Festigkeit eines gemauertenGiebels haben.

Dachbinder an niedrige» Dächern.

Wenn die Dachbinder keine große Weite oder Spannung haben,wie Figur 1 Tafel 6V, so können sie bloß aus drei Holzstücken ge-macht werden, wovon zwei gegen einander geneigte s,a, Dachstuhl-säulen oder Streben und das dritte horizontale Stück d Spann-

(') Diese Anfschieblinge, welche bei Dächern von geringer und mäßigerNeigung jedenfalls wegfallen und deren Zweck durch eine andere Dach-Con-siruktion erseht werden sollte, können höchstens bei sehr steilen Dä-chern geduldet werden, ob es gleich besser wäre, sie auch bei diesen durcheine zweckmäßige Construktion zu ersehen, welche die gleichmäßige Neigungder Dachfläche nicht nnkerbrichl. N. d. Uebersehcrs.