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Dritter Band.
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Zimmerarbeit; 2. Abth. Z. Kap.

Die Dachfetten liegen auf Klötzchen m, welche an beiden Entenprofilirt sind und als Riegel den doppelten Dachbinder vereinigen,wie man in der Figur 4 Ki« sieht. Die an der Firste, welche doppeltneben einander liegen, sind Itt und 12 zöllig; die übrigen haben 4 'im Gevierte und sind 5'4" von einander entfernt. Die 4 und 5 zoti-gen Sparren haben nur einen Zwischenraum von 8" und sind mitgroßen Zicgelplatten von ungefähr 12" und 7" bedeckt, die eine ArtPflaster, mit Mörtel in den Fugen, bilden. Auf diesem Pflaster istdie Bedachung von platten Ziegeln mit erhabenen Rändern, derenFugen durch umgekehrt gelegte Hohlziegel bedeckt sind, angebracht-

Aus dieser Beschreibung kann man auf das Gewicht dieser Be-dachung und auf die Stärke des Zimmerwerks schließen, das sieträgt.

Der durch die Figur 5 dargestellte Dachbinder ist nicht so altals der vorhergehende und etwas complicirter. Dir Stre.ben sind oben in Hängsä'ulen i verbunden, zwischen welchen eine an-dere Hängesäule n herunter geht, die mittelst eines durchgesteckten star-ken hölzernen Keils an jenen festgehalten wird. Letztere Hängesäuledient, wie bei dem vorigen Dachbinder, zur Unterstützung der Mittedes Spannbalkens durch einen anderen hölzernen Keil. Diese Spann-balken bestehen aus zwei Stücken, welche durch Hakenkämme mitdoppelten Keilen und drei eisernen Bändern zusammengesetzt sind; siewerden außerdem durch Hängeisen an zwei Nebenhängesäulcn o auf-gehängt, welche von dem Vereinigungspunkte der unteren Strebenund der Spannriegel herunter gehen. Das klebrige ist wie bei demvorigen Dachbinder. Die Hauptstreben ->,» sind dicker, nämlich 2»>/^und 14 zöllig; die unteren Streben 13 und 12'/, zöllig und derSpannriegel ist 14 und 12 zöllig.

Dieser zweite Dachbinder ist viel stärker als der vorige; erstens,weil die Streben dicker sind, zweitens, weil sie in einer Hängesäuleverbunden sind und die herunter gehende Hängesäule durch letztere bes-ser aufgehängt ist, als bei der bloßen Aneinanderfügung der Streben.Was die anderen mit o bezeichneten Hängesäulcn anbelangt, so sinddiese nicht fest genug aufgehängt, um von großem Nutzen zu seyn;auch ist der Druck, den sie erleiden, wenig beträchtlich.

Der durch die Figur 6 angedeutete dritte Dachbinder ist einerder neuesten; er ist von dem Theile des Daches über dem Sanctuarium,