Vvn den Dächern mir ebenen Flachen. 135
gut zusammengesetzt, um den Spannbalken HIIV nicht zu belaste», dadie Hängesäulen und die hängenden Zangen über ihm isolirl sind.Indessen wäre es besser gewesen, die Streben OK von den Haupt-streben nicht zu isolircn. Wenn man diesen Dachstuhl mit denen desTheaters zu Argentinum und des alten Odeons zu Paris vergleicht,so wird man finden, daß er hätte einfacher seyn können.
Wir haben bei diesem Dachftuhl die oben erwähnte Regel für dieRichtung der Strebebänder angewendet.
Die beiden Dachbinder auf der Tafel 6VIII sind von der neuenKirche der heil. Genovcva. Da die des Portals Figur 1 unten keinenSpannbalken erhalten konnten, weil das Gewölbe zu weit in dasDach hineinspringt, und dennoch jeder Druck nach außen verhindertwerde,, mußte, um den Seitendruck des Gewölbes eher zu verhindernals zu vermehren; so hat man diese Spannbalkcn durch Zangen 6, versetzt, wovon die einen den Fuß der Pfosten 6, 8, worauf die Dach-binder errichtet sind, mit den Hängesäulen tV verbinden, und dieandere", "ls Spannbalken, das Ausweichen der Streben verhindern.Diese Streben, wovon jede drei Reihen Dachfettcn trägt, werdendurch untergelegte Futtcrhölzer 1-, II. unterstützt, welche auf der einenSeite "" die mit den Hängcsäulen verbundenen Strebebänder X, Xund auf der anderen Seite an die Stützbändcr L, L anstoßen.
<xs ist zu bemerken, daß die Richtungen dieser Holzstücke verlän-gert i>> dem Punkte 6 zusammentreffen, welcher durch eine Vertikalebestimmt wird, die man in dem von I und X, wo diese Richtungendie untere Seite der Strebe schneiden, gleich weit entfernten Punkt >errichtet. Auf diese Weise werden jene Holzstücke so vortheilhaft alsmöglich angeordnet, um mit dem Futterholze I, den Raum zwischen Iund X zu unterstützen. Dieser Dachbinder ist 58 Fuß 4 Zoll weit.
Der durch die Figur 2 dargestellte Dachbinder von dem Schiffjener Kirche hat, da er in seiner Mitte mit einem Spannbalken ver-sehen ist, nur die Zangen nöthig, um den Fuß der denselben tra-genden Pfosten festzuhalten, damit diese unten nicht ausweichen; undaußerdem halbe Binder, welche auf den äußeren Mauern ruhen.
3n der Figur 9 der Tafel 6IX hat man die Hälfte eines Dach-stuhls von 80 Fuß Breite dargestellt, der auf den Mauern einer altenKirche, die nun zum Exercierhaus für die Truppen im Winter undbei schlechter Witterung dient, construirt ist. Er ist aus den, ttveucilcke Ikarjieuiv cke IU. Xrallt, 2e psrtie, XXXVI bis) entlehnt.