zu mehreren Kupfertafeln :c. 21 l
„Außen vermieden wird. Weiter brauche ich nichts von dieser Eon-„struktion zu sagen, deren einzelne Theile sick von selbst ergeben.
„ Diese Kuppel erfordert in der Bearbeitung und im Aufschlagen,„wegen der beträchtlichen Höhe, viele Gerüste und andere mühsame„Vorrichtungen, wodurch ihre Erbauung sehr kostspielig wird."
Tafel (^XXVI.
Fig 9. Gin von Mlathurin Joussr vorgeschlagenes Gerüst zu einemDogen von 100 ^uss Durchmesser.
Erklärung des Verfassers.
„Es ist eine ausgemachte Sache, daß bei aller Holzverbindunq„die Stärke und Festigkeit der einzelnen Stücke nach dem Gewichte„der Belastung bestimmt werden muß, welches dieselben zu tragen„haben. Um also von den Bogengerüsten — Holzverbindungen, um„darauf Gewölbe und Arkaden zu construiren — zu bandeln, so ist„es nöthig, daß dieselben sehr stark gemacht und mir Stäben, Bügel„und Nagel von Eisen, oder wenigstens von dem festesten und dau-„erhaftesten Holze, gehörig verbunden werden, weil sie den ganzen„oberen Theil des Gewölbes tragen müssen. Wie dieselben von ver-schiedener Art gefertigt werden, so giebt es auch verschiedene Mittel,„sie zu traciren, zuzuschneiden, zu erhöhen und zu verdrücken. Allein„da bereits oben gelehrt worden ist, auf welche Weise die Punkte„und Maaße genommen werden müssen, so will ich hier nur die Fi-„guren dieser verschiedenen Bogengerüste geben, welche, wenn sie gut„ausgeführt werden, fest, dauerhaft und hinreichend sind, jede belie-bige Last zu tragen. Zuerst will ich in dieser Hüten Figur ein„Bogengerüst im vollen Halbkreis darstellen, welches aus gutem„Holze construirt, mit Curven, Streben, Sturmbändcrn, Zangen und„ anderen nöthigen Stücken versehen werden muß, welche so zugerichtet„und verbunden werden, wie ich in den vorhergehenden Figuren ge-„lehrt habe."
Man sieht mit Bedauern, daß die Erklärung des Verfassers überden von ihm befolgten Gang bei der Zusammensetzung dieses Bogen-gerüstes durchaus keine Nachweisung enthält. Man muß es dahereinige Zeit studiren, ehe man dahin gelangt, seinen Mechanismus