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Erklärende Anmerkungen
gehörig zu begreifen. Wir wollen daher jenen Mangel zu ergänzensuchen und dabei nur den Theil über dein Spannbalken in Betrach-tung ziehen.
Zuerst scheint der Verfasser in den Kreisabschnitt das PolygonAVOblbXi beschrieben zu haben, welches, mit dem Spannbalken, einenBinder aus fünf Gliederungen bildet. Da eine solche Verbindungunfehlbar unter der Last des Mauerwerks ihre Form geändert hätte,so hat er dieser Wirkung dadurch vorgebeugt, daß die beiden Punktet), L, mittelst der Hängczangen Lll mit dem Spannbalkcn ver-bunden worden sind. Mein diese Verbindung hätte noch nicht genugFestigkeit bewirkt, um den Erschütterungen Widerstand zu leisten, welchedurch die Bewegungen bei dem Versehen der Steine veranlaßt werden.Er mußte daher diese beiden Zangen, welche gleichsam den Schlußdes ganzen Systems bilden, mit den Strebebändern I, li, die in derverlängerten Richtung der Stützbändcr 1^, AI angebracht werden, undmit einem Spamiriegel verbinden.
Bei einem Bogen von einer so großen Ausdehnung (l«m Fuß)hätten die das Polygon bildenden Seiten niemals Festigkeit genug er-halten können, um dem Drucke, welchen die Last senkrecht auf ihreLänge ausübt , zu widerstehen, daher mußte man denselben in ihrerTragweite zu Hülfe kommen. Hinsichtlich der mittleren Seite warnichts leichter als dieß, und die beiden gegen einander gerichtetenStrebebänder 1,2 zwischen den beiden Zangen, in der Verlängerungderjenigen, welche das System von der Seite stützen, erfüllten bei,Zweck vollkommen. Auf dieselbe Weise konnte bei den Seiten All,IiO, Lk', k'k nicht verfahren werden: die Jachtbänder 3, 4 und dieStützbändcr 5, 6 waren die einzige Beihülfe, die man von demSpannbalken und den Zangen entlehnen konnte, und diese Stützenreichten nur bis zum dritten Theil der Länge jener Seiten. Auf zweiDrittel reducirt, wäre ihre Tragweite immer noch allzugroß gewesen,man konnte aber keinen Stützpunkt zu Verstärkungen finden, ohnevorher irgend einen Punkt des Systems befestiget zu haben. DemVerfasser ist es durch folgenden Kunstgriff gelungen, dieses zu bewir-ken: Er hat zuerst den Raum zwischen den beiden Zangen durch eineHängcsäule ab getheilt, und dann von dem Fuße der Zangen rechtsund links Strebebänder c, 6, e, k nach der Hängesäule und nach derMitte der großen Strebebänder I, L gehen lassen. Auf diese Weiseunterstützt, konnten auf letztere die von den Punkten v, k senkrecht