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Dritter Band.
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Von der Bekleidung gebogener Flächen. 247

bildet, und eine andere Parallele nach der Dicke durch den Punkt kzieht, und nun das kleine Dreieck elk abschlägt.

Man verbindet diese Gewölbstücke der größeren Dauerhaftigkeitwegen mit Nuthen und Federn, nach der Figur li.

Wenn die Schmiegen nicht sehr breit sind, so kann man sie auszwei oder drei Stücken machen, die man biegen läßt, zu welchemEnde sie aber nach der Entwickelung des Kegels geschnitten werdenmüssen.

Um dieses zu bewerkstelligen, beschreibe man aus dem PunkteFigur 1 und 3, wo sich die Verlängerungen der Seiten s6, >1o schnei-den, zwei Kreisbogen »>>, 6«-, welche die Breite und den Umfangdieser Stücke bestimmen werden. Um ihre Größe zu erhalten, nehmeman sie in dem Aufriß, Figur 4, auf dem größeren Umfange, undnachdem man sie auf den Bogen a>I getragen hat, ziehe man vonden beiden Endpunkten Linien nach dem Punkte ^, welche die Fugenandeuten werden. Dieses Mittel kann insbesondere bei Füllungen an-gewendet werden, welche man krümmt, wenn man sie in die Nuthender Rahmstücke gehen läßt.

Wenn die Schmiegen im Umfange hohl sind, wie in den Figuren6, 7, 8, 9, so kann man sie auch durch Lchrbogen oder Dauben con-struiren; indessen ist die erstere Art vorzuziehen, weil sie eine größereDauer gewährt, auch weniger Holz und weniger Zeit bei der Aus-arbeitung der hohlen Theile erfordert, wie sich aus den Operations-linien in der Figur 8 beurtheilen läßt.

Gemischte und windschiefe Schmiegen.

Die Figuren IN, II, 13, 14 sollen nicht als Beispiele zur Nach-ahmung dienen, sondern als Anwendung des Mittels, Flächen mittelstBogenabschnitte zu formiren. In den Figuren IN und II bildet dieSchmiege an den Widerlagern des Bogens einen hohlen Umfang,welcher nach und nach immer flacher wird, bis er endlich in demScheitel eine gerade Linie ausmacht.

Um diese Abflachung zu bestimmen, hat man die Tiefe derSchmiege in 6 Theile getheilt und durch die Theilungspunkte Paral-lellinien mit der vorderen Mauerfläche gezogen, um die Dicke derBogenabschnitte, welche dieses Gewö'lbstück bilden sollen, anzudeuten;sodann aus allen Durchschnittspunkten dieser Linien mit der CurvePerpendikel auf kk gefällt, und nachdem man nach und nach ko, In,