Band 
Dritter Band.
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248 Schreiner - oder Tischlerarbeit; 1. Abth. 3. Kap.

km, kl, und kll zur großen Are genommen hat, während die kleineAre ig dieselbe bleibt, Ellipsen nach der im 3. Buche Seite 4», 5<»und 51 angegebenen Methode beschrieben, welche alle Tangenten zudem Punkte x sind, und für jeden Punkt, durch welchen sie gehen,das Maß der Aushöhlung der Fläche geben.

Will man einen Durchschnitt von irgend einer Stelle haben, wiez. B. den durch die Linie 8 14 angedeuteten, so trage man die Ein-theilungen der Tiefe auf eine besonders gezogene Linie, Figur 12, er-richte in allen Theilungspunktcn Perpendikel und trage aus jeden der-selben die correspondircnde Höhe, welche auf der Linie 8 14 genommenund durch den Durchschnittspunkt der Ellipse bestimmt wird, wie esin gedachter Figur angedeutet worden ist, worin die cvrrespondirendenPunkte mit einerlei Ziffern bezeichnet worden sind.

Verfahren für die Figuren 13, 14, 15.

In diesen Figuren wird die Schmiege an den Widerlager! durcheine gerade Linie, welche auf der vorderen Mauerfläche nicht senkrechtist, und am Scheitel durch eine Curve gebildet; also der umgekcbrteFall des vorigen Beispiels. Nachdem man, wie vorhin, die Einthei-lungen für die Tiefe der Bogenabschnitte bestimmt hat, so errichteman auf dem Grundriß Perpendikel, welche die Basis klc des Bogensin Punkten schneiden, wodurch die Endpunkte der Diertelsellipscn undibre halbe kleine Are, vom Punkte k an gerechnet, bestimmt werden.

Eben so verfahre man mit der dem Scheitel entsprechenden Curve,um die Endpunkte der halben großen Are zu finden, Figur 14. Daman also nun die Aren jeder Ellipse kennt, so kann man letztere nachder oben angegebenen Methode verzeichnen.

Die Krümmung der Nische nach irgend einer geraden Linie findetman durch das nämliche Verfahren wie bei der vorhergehenden Figur.Die der Figur 15 ist in der Mitte auf der großen Are genommen.

Von den Caloten.

Bei der Tischlerarbeit bezeichnet man mit diesem Namen allevollen Gewölbstückc von doppelter Krümmung, welche vertikale Halb-gewölbe bilden, wie z. B. Nischen. Sie können aus vertikalen oderhorizontalen Bogenabschnitten gebildet werden.

Figur 17 deutet eine sphärische Halbnische an, die durch vertikaleBogenabschnitte formirt wird, mit einer halbkreisförmigen Fläche am