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Dritter Band.
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256 Schreiner - oder Tischlerarbeit; 1. Abth. 4. Kap.

und demnach mit den vertikalen Vorderseiten der Stufen rechte Winkelbilden, bestimmt wird.

Von den krummen Wangen.

Diese Wangen müssen als Theile hohler Cylinder betrachtet wer-den, deren Basis im Grundriß ausgedrückt wird und welche sckiefabgeschnitten sind. Hierbei ist zu bemerken, daß, wenn ein durchconcentrischc Curven, Figur 13, 14, 15, gebildeter hohler Cvlindcrmittelst einer Ebene parallel mit seiner Basis geschnitten wird, derselbeüberall eine gleiche Dicke giebt; daß aber, wenn diese Durchschnitts-ebcne schief ist, augenscheinlich bloß die Linie, um welche sich dieseEbene gedreht hat, ihre Größe nicht verändert, weil sie mit der Pro-jektionsebene parallel bleibt; alle übrigen, nach dem Mittelpunkte derCurve gerichteten Linien hingegen, weil sie schief gegen diese Ebenewerden, sich verlängern müssen und zwar desto mehr, je weiter sievon der Umdrehungslinie entfernt sind. Aus diesem Grunde könnendie «erstreckten Bogen, welche die Schablonen der schiefen Cylinder-stücke bilden, aus welchen die Wangen genommen werden müssen,nickt von gleicher Breite seyn. Da aber die obere und untere Seitedieser Wangen in der Richtung der auf die Curve im Grundriß ste-henden Perpendikel, oder nach der Richtung der Stufenverlängcrungwagrecht seyn müssen, so, geben die dcßfallsigen Ausarbeitungen deroberen und unteren Wangenfläche wieder eine durchaus gleiche Breite,wie in der Projektionsebene, mit welcher diese wagrechten Linienparallel werden.

Die Figur 14 deutet das Verfahren an, die Verstreckung derCurven für eine Wange, deren Grundriß eine Ellipse ist, zu bilden.Man hat diese Wange als einen schiefen Abschnitt eines Cylinders mitelliptischer Grundfläche betrachtet. Um die Breite und Neigung desStreifens, in welchem diese Wange enthalten seyn kann, zu finden,hat man zuerst über dem Grundriß Fig. 13 das Profil der Stufenan der Wange, mittelst der Höhen und Breiten der über dem Grund-riß liegenden Stufen gemacht, sodann eine Curve gezeichnet, welchedurch die Ecken der Stufen geht, und nachher zu dieser Curve Pa-rallelen gezogen, um die oberen und unteren Kanten der Wange ausder Seite der Stufen anzumerken.

In Bezug auf die äußere Wangenseite hat man ihren Umfangin eben so viel Theile getheilt als die innere, sodann, nachdem man