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Dritter Band.
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Von den Kuppeln.

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Figur 5 zeigt die Anordnung der Ziegeln, die eisernen Latten,welche sie tragen sollten und die Verbindung der vertikalen undhorizontalen Curven, welche das Gewölbe bilden sollten.

Die Curven würden aus Theilen von geschmiedetem Eisen zu-sammengesetzt und so eingerichtet worden seyn, daß das Gewölbe aushorizontalen Reihen, von der Höhe eines viereckigen Feldes mit seinerEinfassung, gebildet worden wäre; so daß das Aufstellen hätte ge-schehen können, ohne dazu eines Holzgcrüstes von unten auf zu be-dürfen, bloß mittelst leichter Gerüste, wovon das erste von dem Kranz-gesimse und die übrigen jedesmal von der vollendeten unteren Reiheunterstützt worden wären, um die Stücke der oberen Reihe einsetzenund zusammenpassen zu können.

Meine Absicht bei der Combination der Theile dieses Projektswar, eine feste und ununterbrochene Oberfläche zu bilden, welche fähigscv, in jeder Richtung den stärksten Kräften, die auf sie wirken könnten,Widerstand zu leisten, und ihr eine dem übrigen Gebäude gleicheFestigkeit und Dauerhaftigkeit zu verschaffen. Zu dem Ende füllte ichinwendig die durch das Ueberkreuzen der vertikalen und horizontalenCurven gebildeten leeren Felder mit Eisengußplattcn, ungefähr I Zolldick, aus, die durch ihre Festigkeit jeder Pressung widerstehen konnten.Jene Curven von geschmiedetem Eisen, welches die Eigenschaft hat,der Spannung zu widerstehen, würden dazu gedient haben, alle Theiledieser Kuppel so miteinander zu verbinden, daß sie einen ununterbro-chenen, incompressibeln und unzertrennlichen Körper gebildet hätten.

Ich nahm mir vor, die Verbandstücke aller Theile dieser Kuppelganz einfach zu machen, so daß sie ohne Nachtheil allen Veränderungen,welche die verschiedenen Grade der Temperatur erzeugen, nachzugebenfähig wären, und daß man die Stücke, welche durch außerordentlicheUmstände hätten beschädigt werden können, leicht wieder zu ersetzenvermöge.

Die zur Ausführung gekommene Kuppel ist nicht diejenige, welcheAnfangs von Belanger, mit Glasfenstern ringsum, vorgeschlagen wor-den war; sie scheint zum Theil nach meinem im Druck erschienenenProjekt modisicirt worden zu senn '). Das auf der Tafel sillll-XIV

1) ^leinoire snr la reconstruction «le I» coujinle cle la Halle vri Nlö«je ?sris. 1,'n vol. in 4o., 3 plauclies, clrer 1'aliteur, ?ÄN8 1803. Diese Ab-handlung enthält: i) eine Beschreibung dieses Denkmals; 2) Bemerkungen