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Dritter Band.
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Von den Schieferdächern.

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Linien legt und jeden zweimal annagelt. Man deckt sie auf ihrerLänge frei, wie auch die Neigung des Daches seyn möge. Dochmöchte es angemessen seyn, wenn bei Dächern von geringer Neigungder unüberdeckte Theil der Schiefer kleiner wäre, als bei denen, welcheein stärkeres Gefälle haben. Z. B. auf den Mansarde-Dächern, derenunterer Theil mehr als 60 Grad Neigung hat, könnten sich die Schieferauf ihrer Höhe frei decken, während auf dem oberen Theil dieserDächer, dessen Neigungswinkel unter 30 Grad beträgt, die freie Flächeder Schiefer auf '/» zu beschränken wäre. Auf Dächern von 45 GradNeigung möchte der überdeckte Theil der Schiefer dem freien gleichangenommen werden.

An den Masardcn bringt man an dem Bruche eine kleine Traufean, die 2 bis 3 Zoll vorgeht, um die letzte Reihe Schiefer des unterenTheils zu überdecken; zuweilen belegt man sie mit Bleiplatten.

Auf ansehnlichen Gebäuden bedeckt man die Dachfirsten, Kehlen.Rinnen, Gradecken und den oberen Theil der Dachfenster mit BleiWill man jedoch an Kosten ersparen, so kann man die Firsten, Kehlenund Gradecken, statt des Blei's mit Hohlziegeln, auf die Weise, wiewir bei den Ziegeldächern angegeben haben, bedecken, und dieselbenmit schwarzer Oelfarbe anstreichen.

Bedeckt man die Gradecken und Kehlen mit Schiefer, so werdendiese in schräger Richtung zugehauen. An den Gradccken, welche wedermit Blei noch mir Hohlziegeln gedeckt werden sollen, haut man dieSchiefer so zu, daß sie eine scharfe Kante bilden, und daß die einendie anderen genau überdecken, damit das Wasser nicht in die Fugeneindringen könne. Unten kann man eine kleine in der Form einesKatzenohrs zugehauene Bleiplatte einlegen, welche etwas weiter vor-springt als der Schiefer.

Rondelet's Kunst z» bauen. Ilt. Th.

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