Band 
Dritter Band.
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Zweites Kapitel.

Von drr Kedeckung mit Kupker, Klei und Zink.

Von der Bedeckung mit Kupfer.

Unter allen Metallen, welche zur Bedeckung der Gebäude angewen-det werden können, ist das Kupfer dasjenige, welches den Einflüssender Luft und der Witterung am besten widersteht. Als Sage, Pro-fessor der Mineralogie, bei Gelegenheit der Bedeckung der eisernenKuppel auf der Hülle au Llö zu Paris , über diesen Gegenstand zumGutachten aufgefordert ward, drückte er sich darin in folgender Weiseaus: »Man darf die Anwendung des Kupfers zur Bedeckung der Ge-»bäude nicht fürchten; der Rost, womit es sich überzieht, hängt, da er»im Wasser nicht auflö'ßlich ist, hartnäckig an diesem Metall an. Die-ser grüne Rost ist eine Art Malachit, von den Antiquaren Patine»genannt, welche das Kupfer gegen die Einflüsse der Witterung schützt.

»Das Regenwasser, welches hinsichtlich der Reinheit dem destillir-»ten Wasser nahe kommt, wirkt nicht auf das Kupfer wie Flußwasser,»welches die salinischen Stoffe, die auf das Innere unverzinnter kupfer-ner Röhren und Gefäße wirken, aufgelößt enthält.

»Die zur Bedeckung eines Gebäudes bestimmten Kupferplatten zu»verzinnen, ist eine kostspielige und unnütze Arbeit."

Die Alten, welche im Stande gewesen waren, diese Eigenschaftdurch einen langen Gebrauch des Kupfers und der Bronze, derenEigenschaften beinahe die nämlichen sind, kennen zu lernen, wendetendie letztere zur Bedeckung derjenigen ihrer Gebäude an, denen sie dengrößten Werth beilegten. Man weiß, daß die Kuppel des Pantheonsdes Agrippa zu Rom mit Bronze bedeckt gewesen ist. Rings um die