Von der Bedeckung mit Kupfer, Blei und Zink. 405
Einflüsse der Luft und Witterung schnell zerstört wird') und die ge-machten Versuche sind noch zu neu, als daß man, vor der Hand, dieAnwendung desselben bei großen Gebäuden gestatten könnte.
Die Zinktafeln werden eben so behandelt, wie die Kupfer- undBleitafeln, es kann daher alles das, was in den beiden vorhergehen-den Artikeln gesagt worden ist, auch auf die Zinkbedeckung angewen-det werden.
In den Departements des Doubs und des Jura bemerkt manGlockenthürme und Kirchen, deren Dächer mit Weißblech bedeckt sind.
Man hat auch vorgeschlagen, zu Dachbedeckungen Eisenblech an-zuwenden, und dasselbe mit einer Composition anzustreichen, welchedasselbe gegen Rost schützt. Diese Bedeckungsart scheint in Rußland sehr üblich zu seyn; die meisten Gebäude und namentlich das Exercier-haus zu Moskau , wovon iy, fünften Buche die Rede gewesen ist,sind mit Eisenblech gedeckt.
1) Man hat bemerkt, daß in England Zinkbedeckungen, die seit sehrkurzer Zeit gemacht worden sind, einen mehrmaligen Anstrich von fettemFirniß erhalten haben, was die Bemerkungen des De Laserre zu unterstützenscheint, die er in Bezug auf die zerstörende Wirkung des Wassers auf diesesMetall, in den Newoires <le I'^cacleinie ckcs Sciences niedergelegt hat.