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ein dringen können, und auch, daß das Eisen innerlich, durch den starken Zutritt derLuft, nicht verbrennen kann. Dieses Verstopfen mit Erde wird sehr leicht bewirkt, wennder Meister das Rohr nur einige Mahl vertical auf feuchten Lehm stößt, und eben soleicht wird es wieder geöffnet, wenn das Rohr aus dem Feuer kommt und der Dorp hin-ein gesteckt werden soll, indem durch einen kleinen Stoß der Lehm wieder von selbst her-aus fällt; aus der nähmlichen Ursache wird auch in die Oeffnung des Pulversackes, wennsolcher fertig und ausgekühlet ist, ein hölzerner Pfropf gesteckt.
Der Pulversack sowohl als die Mündung wird an der Spitze eines in den Amboßeingesteckten Horns, welches den Dorn ersetzt, vollendet; wobey zu bemerken ist, daßdie Oeffnung am Pulversacke etwas erweitert wird, damit der Bohrerum so leichter an-greifen kann.
Sobald das Rohr stufenweise von 2 zu 2 Zoll in seiner ganzen Länge geschweißt ist,wird dasselbe neuerdings in das Feuer gebracht, und in geringer Hitze, mittelst kleinenwiederhohlten Hammerschlägen, ohne Dorn verbessert und vollendet.
In Frankreich und überall, wo die Läufe aus der Hand geschmiedet werden, sinddie Seiten der Schiene beym Zusammenrollen Zoll über einander gelegt, und zwar so,daß der überlegte Theil immer gegen das Feuer zu stehen kommt; und weil zuerst derPulversack und dann die Mündung geschmiedet werden muß, so erheischt es die Noth-wendigkeit, daß das Uebcrlegen der Seiten oder Lippen in der Mitte des Rohres sichkreuzen, und sonach beym rechts stehenden Feuer am Pulversacke rechts, und an derMündung links und vice versa ausgehen müsse. Endlich verlangen die beyden Seitender Schiene, welche über einander zu liegen kommen, schief geschlagen und geschröpft zuwerden, und zwar nicht allein, um beym Ueberlegen eine zu starke Dicke im Eisen zuvermeiden, sondern auch um die Schweißung selbst zu erleichtern.
In der Rücksicht, daß die Erzeugung aus freyer Hand einen größeren Feuerabgangverursachet, und daß die Gewalt des Handhammers viel geringer als jene des Waffer-hammcrs ist; wird es nothwendig, die Schiene etwas stärker im Gewichte zu machen, undsie etwas länger und breiter auszuschlagen, damit die Seiten über einander gelegt werdenkönnen.
Der Büchsenbrand zur Erzeugung unseres Infanterie-Rohres aus freyer Hand müßte
in der Länge..37 11
- . i rückwärts am Pulversacke. 5 11 , 1 1
in er rci e ^ vorn an der Mündung . 3 , 3
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in der Eisenstarke .< _ '
( vorn an der Mundung ..... 0,2
und im Gewichte 8 Pfund 11 Loth statt 7 Pfund 4 Loth haben.
Das Rohrschmieden unter dem Hammer.
Der wesentliche Unterschied zwischen dem Rohrschmieden unter dem Hammer, undjenem aus freyer Hand, besteht darin: anstatt, daß die beyden schmalen Seiten des
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