sä Dritter Abschnitt.
heraus zu nehmen, indem sie von entgegen gesetzten Seiten glei^'mäßig gegen den Zünderkopf schlagen, wobei der Lüfter, schrägunter den Zünderkopf gesetzt, und die Granate möglichst festg^halten wird. Nur in wenigen Fällen wird man seinen Zw^'den Zünder herauszuschaffen, hiedurch verfehlen, wäre es,Müßte man sich der Zündermaschine (Taf. VI) bedienen.
ES wird zu diesem Zweck die Granate auf die Erde, mit'de>sZünderkops nach öden gelegt, die Maschine (Fig. A.), deren u"'tere-' Kreis, zu Abwendung aller Gefahr, von Metall ist, gera^aufgefetzt, die Zange ä geöffnet und so weit hinunter gelasse»,daß die Klauen desselben unter dem Zünderkopf eingreifen ko»'»en. Haben dr-. Klauen diese Stellung erhalten, so werden flmittelst der Stange g und Schraubemutter * sehr. fest angej»'gen; indem nun ein Mann die Granate festha/ und dii <mW’rer die Stange K dreht, wird mittelst der 'S.'.MnbkNM«ttcr *die Zange auswärts bewegt und der Zünder allmälig heraus'gehoben.
§. 147. Wenn der Zünder heraus ist, wird die Granatmit dem Mundloch nach unten auf eine Schrotleiter gelegt,und so lange hin und her bewegt, bis alles Pulver und ts?schmolzen-Zeug in ein untergestelltes Faß gefallen. : i*
eines Drahtst'ebes wird sodann das Pulver und Geschmolzr»'Zeug von einander abgesondert, wozu ein etwas feines Si^genommen werden muß, damit auch das vielleicht losgedrücketPech zurückbleibe.
§. 148. Im Falk bei der obigen Behandlung der Zündet'köpf abbrechen sollte, so geschieht das Entladen auf nachstehendtArt: Die Granate wird auf einen niedrigen Klotz, worauf ss^ein passender Strvhkranz befindet, gelegt, und zuerst mit eint»'schmalen metallenen Meißel das vom Kopf des Zünders etw§noch vorhandene Holz behutsam abgeschlagen. Hieraus wird ^Zünder mit Wasser benetzt, welches mit der hohlen Hand auseinem nebenstehenden Eimer geschöpft worden, und sodann«ctallener Bohr angesetzt, dessen Durchmesser f Zoll gering^' fff, al« der des Mundlochs der Granate oder Bombe. dtfern Bohrer «erden nun zwei Umdrehungen gemacht, worausderselbe herausgezogen, und in die entstandene Aeffnung Wass^