78 Dritter Abschnitt.
Grad der Hitze erreicht hat; dies hat aber weiter keinen Nachtsman hält in solchem Falle, wie schon gesagt, mit dem wei"^Einschütten des Pulvers noch etwas ein, läßt das Pech sich ei>n^Augenblicke abkühlen, und wiederholt den Versuch mit einer 9 ( 'ringen Menge, bis das schnelle Aufsteigen nachläßt.
§. 160. Nun läßt man das Pulver ganz allmalig undhutsam über das Ende der ersten Mulde hinaus auf das P^Hinunterfallen, und zwar nicht auf ein und dieselbe Stelle, cn^Nicht an den Rand oder an die Wände des Kessels, sondernstreut es auf die ganze Oberfläche desPechs. Während demE>^schütten wird das einfallende Pulver sogleich, ohne eS zu Bod^kommen zu lassen, mir einem Brechbolze unter die ganzedes Pechs gleichförmig untergemiseyt, und die Masse bestand^umgerührt. Beim 'Ausschütten der Zten, vielleicht auch schon ^der sten Mulde müssen 2 Mann mit Brechhölzern das Unte^mischen und Durcharbeiten des Pulvers verrichten, und bei i ((r»ten Mulde kommt noch ein dritter mit einem Brechbolze hinzu-
§. 161. Auf gleiche Art und mit gleicher Behuts-mkeirden nach und nach die andern Mulden mit Pulver, eine nfltf-er andern in den Kessel ausgeleert.
Man hält mit dem Einschütten einen Augenblick inne, wett»man gewahr wird oder vermuthen kann, daß an einer oderandern Stelle im Kessel zu viel Pulver sich beisammen sindebmochte, oder das Pulver ohne vom Pech durchdrungen, odAgleichsam ertrankt zu sein, vielleicht gar noch trocken zus-om-nei'liegen konnte. Dies muß dann erst mit aller Vorsicht, ohne d^bei mit den Brechholzern weder unter sich noch nahe am Bove"des Kessels eine starke Reibung zu erzeugen, auseinander gebracht«nd so wie alles vorhergehende, gleichförmig unter das Pech 9 ?''mischt werden, ehe man mit dem fernern Pulvereinschütten focf‘fährt.
§. 162, Es ist eine durchaus zu beobachtende Maaßregelsorgfältig zu verhüten, daß das Pulver an irgend einer S>eäeiam wenigsten auf dem Boden des Kessels, in Menge zusammenbleibe.
Dies entsteht, wenn man das Pulver anfangs nicht a!lm>^ljg auf das Pech auffallen laßt, und verabsäumt hat, es auge>''