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Tagebuch meiner Reise durch die Schweiz / Wilhelm Rein
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man eine herrliche Aussicht. Das Erstannenswür«dige des Chamounythalcs, des Thales von Valorst-ne, und auf der entgegengesetzten Seite die Prachtdes Walliserlandes und das Große der ganzen Alpen -kette von Wallis , von dem Gothard und der Furcabis zu dem Dein 6e Norcles oberhalb St. Matin-ee und Dex läßt sich von hier mit einem Blicke fas-sen. Nördlich hat man zu seinen Füßen den Seevon Catogne.

Der Dalme besteht aus grauem glänzendemThonschiefer von dicken parallelen Quarzabern durch-zogen und aus Kalkstein, der hier, wo wir sitzen,zu Tage ausgeht. Die Schichten streichen, wie anden übrigen Gebirgen- von Nordost nach Südwest.

Hr. Vaucher, welcher mit seiner Gesellschaft et-was früher, als wir, von ?rieurtz ausgegangenwar, hatte eben den Platz verlassen, welchen wiruns zur Mittagstafel ausersahn. Wir begrüßtenuns gegenseitig noch durch dreymahliges Freudenge-schrey. Unser Mahl war köstlich. Es bestand zwarnur aus Brot, Käse und etwas Schinken, und zumGetränk diente uns Wein mit Schnee vermischt;der Ort aber, wo wir es hielten, die sympathetischeStimmung unsrer Herzen, die es würzte, machte eSzum Göttcrmahle.

Deu Douanen kann man es nicht verdenken, wennsie sich nicht gern auf diesen unwirthbaren Höhen um-