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Tagebuch meiner Reise durch die Schweiz / Wilhelm Rein
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jährlich vorkommenden Schulferien sind füglich mitdazu zu benutzen.

Der 2Z. Znli war zu einem Besuche bey Hr.Fcllenbcrg in Hofwyl bestimmt. Es regnete aber soanhaltend stark, daß wir unsern Vorsah aufgebenMußten. Wir brachten den größten Theil des Tagesam Schreibcpulte zu.

Von Bern über Aarberg nach Erl ac h,den 26. Juli.

Der Regen hatte aufgehört, der Horizont wabziemlich entwölkt, die Luft aber noch immer sehrschwül. Die Gegend zwischen Aarberq «nd Bernist sehr fruchtbar und mannigfaltig ; uns interessirtesie weniger, weil die eignen Reihe des Thales derRhone, der Kander, von Frutingen, von Thun unsetwas verwöhnt hatten. Bis Frienisberg geht esimmer bcrg am Am höchsten Puncte des WegeSöffnet sich eine angenehme Aussicht auf den Ncncha-icler-Bielersee , die Stadt Neuchatel und die Zura-kette, in welches wir westlich hinter Neuchatel denSchlund zwischen dem Doudry und Tourne entdeck-ten, welcher ins Va> Pravers führt. Eine halbeStunde westlich von Frienisberg streicht im Waldean einem Sandsteinhügel ein Steinkohlenflötz, wel-