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thätiger. Bey jedem Schritte stießen wir auf eine» ! 'Mandelbaum, Feigenbaum, auf Ulmen, Waldre- ! ^ben und Gartenzyprcssen, erquickten uns auch aneß- i ^baren Kastanien. Bey dem Dorfe Seilion, welcheslinks bey St. Pierre liegt, sprudelt eine warme Mi>neralquclle. Die Gruppen und Formen der Föls- ^trüminck, welche von dem Einstürze der Diablercts ^herrühren, stnd überaus mannigfaltig; zum Theil l ^mit Moos bedeckt, zum Theil von Lerchenbäume»lind Tannen beschattet bieten sie romantische Ansich-ten dar. Die Diablekets haben noch drey Hörner; ^die übrigen stürzten iM vorigen Jahrhunderte durch ! ^zwey Merkwürdige Dergfällc ein. Der erstere geschahim Herbste des Jahres 1714 eines Nachmittags beyheiterm Himmel nach vorhergegangenem unterirdi-schem Getöse. Unter entsetzlichem Dampfe rollten dieFelsenmastcN zwey Stunden weit, tödteten fünfzehnPersonen, hundert Stück Rindvieh und bedecktenLine ganze Quadratmcile. Die Bäche wurden in ih-rem Laufe aufgehalten und Seen entstanden. Dassonderbare Schicksal eines Verunglückten und seineRettung ist in der That merkwürdig. Er befand sichgerade beym Beginnen des Felfensturzes in seinerHütte. Ein ungeheurer Steinblock rollte auf seine IHütte zu und drohte sie und ihn zu zermalmen : erivurde aber durch ein glückliches Ungefähr über der >Hütte in einem Winkel am Fuße des Gebirges auf-gehalten und schützte sie nun, wie ein Obdach vor >neuen Schlägen. Bald häuften sich jedoch die nach-