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Tagebuch meiner Reise durch die Schweiz / Wilhelm Rein
Entstehung
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326
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ße hinläuft, zu durchstechen und der Kander ein nä- Theres Bette nach dem Thunersee zu graben. Nebst stider größer» guten Folge entstand daraus die geringe» Ure üble, daß von dem vielen Schütte, den die Kau- st,der in den Kessel des Sees führt, schon einige hun- z?dcrt Morgen neues Land angesetzt worden sind, und Adaß der delikateste Seefisch, der Ualbak, welcher mit Pder Fera des Genfcrsees vielAehnliches hat und sonst Hhäufig gefangen wurde, seitdem sehr selten geworden z,ist. Ehrwürdig senkt das Haupt das uralte Schloß AStraetlingen, nicht weit von der Brücke. Es warder Stammsitz der Herrn pon Straetlingen, aus de-ren Geschlechte Rudolph, der Stifter des letzten Bur- nSundischen Reiches, gewesen seyn soll. (

Auf einem fruchtbaren Hügel, auf welchen man Ihald von der Brücke aus gelangt, hat man zuerst »zwischen Tannen und Fichten herrliche Durchsichten hauf den See. Tritt man in das freye Thal ein: so §

entfaltet sich das mit Dörfern bcsäete nördliche Ufer s

des Sees, über welchem sich per Blumberg und die rWandflue erheben. Diese tritt weit in den See hin- l«in, lind ihr äusserstes Vorgebirge heißt die Nase. ,

An der Nähe der Stadt gjbts längs dem See schöne 1

Promenaden und reihende Landhäuser. Der erhabne >Theil der Stadt mit dem Schlosse und eine Kirche !stellt sich majestätisch dar, Der Rückblick auf denWeg, den wir gemacht hatten, und auf den Seehinab ist außerordentlich angenehm „nd unterhaltend.