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Tagebuch meiner Reise durch die Schweiz / Wilhelm Rein
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329
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m Ziel«, man singt und tanzt. Der Wohlstand undReichthum der Bewohner kündigt sich schon auffallenddurch die Pracht ihrer Kleidung an. Leider hat sich^ ! mit dem Gelde auch Lurus und die denselben beglei-te ! tenden Laster in die Hütten der Dorfbewohner hiere> angeschlichen. Jedes Dorf hat anf dieser Skraßeh «inen und mehrere Gasthöfe, in welchen alle ersinn-lichen Ergvhlichkeiten zu haben sind. Von dem Erb-thciie der Värer wird endlich den guten Bernerbau-l- rrn dieser Gegend nichts, als ihre Tracht bleiben»

t Den biedern Sinn derselben haben sie zum Theil

- ! schon verloren. Schweizer waren die vcrrätherischenr Meuchelmörder, welche einen Sprößling aus,jenem

> um die Freyheit ihrer Vätcr so hoch verdienten Ge-

r schlechte, den General Erlach, als er nach den un-

s glücklichen Vorfällen im März 1798 in dem Ober-.

' lande neuen und kräftigen Widerstand dein Feinde ent-

gegensehen wollte, jämmerlich niedermetzelten.

Der abgetragne Berg, an dessen Seite die Stra-ße zur Stadt Bern hinabführt, ist nach dem Ur-.

, theile weit gcreiseter Männer den größte» Werken,j der aiten Römer a» die Seite zu setzen. Die Lageder Stadt ist sonderbar gewählt. Sie wurde von,Derchthold V. Herzoge von Zähringen 1191 gegrün-det. Er bewohnte als kaiserlicher Gouverneur inHclveticn hier ein Jagdschloß. Denn die Schlösse^Nydeck und Matte standen schon. Er wollte den nie-dern Adel gegen die damahls üblichen Gewaltthätig-,