Den Marsch anzugeben und zu führen, zz
ncn, welches man ein Glied nennet, s. b. 6. e. wor-auf man die Querbalken f. und auf diese die Pfostenlegt, und in allen, so wie bey denen Ponton-Brü-cken, verfährt, nur mit dem einzigen Unterschied, daßman, zumal nach Beschaffenheit der Last, die dar-über gehen soll, die Glieder etwas dichter zusammensetzt, als die Schiffe, weil die Tonnen dem Drucke derLast weniger als Pontons widerstehen können. Mankann auch die Fässer an den Gliedern noch dichter zu-sammen setzen.
t §. 45.
Herodianus giebst schon von einer solchen Faßbrü-cke Nachricht *.
Der Römische Feldherr Maximus, welcher sichzum Kayser aufgeworfen hatte, eilte mit seiner Armeenach Italien, um sich der Stadt Rom zu bemächtigen.Er kam bey Aquileja an einen Fluß, über welchen manwegen seiner Tiefe ohne Brücke nicht gehen konnte, wo-zu aber weder Holz noch Schiffe auszuweiden waren;Man fünde auf den Feldern eine große Menge leereWeinfässer. Weil diese Fässer, (sagten die Zimmer-leute,) wie die Böte, hohl wären, so könnte man diesel-ben, wenn sie zusammen geheftet würden, als kleineSchiffe gebrauchen. Man hätte auch keine Ursache zubesorgen, daß der Strom sie hinreisten würbe, wenn siemit,Bändern beschlagen, und übcrdem nicht nur mitstarken! Reisern zusammen gebunden, sondern auchdurch eine große Menge groben Sandes schwer gemachtwürden. Mazimus griff unverzüglich zu diesem Mit-tel, und brachte dadurch das Kriegsherr über den Fluß.
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* Herodianus Römische Geschichte.
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