Colalto
Colalto
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Einömals schickte ihm der, worden, wiewol der Bann nicht öf-Hertzog Oaleariuz Lborria von j fentlich pnbUciret wurde. Er
fiT^! önb einen Fuchs/ in einem Kä-^ eingesperret, zumkrTlsm, und* ücrjlcljcn Qcbctt/
( Zwar ein kluger und verschmitzt^ General wäre, der aber dennoch°nej„enr andern könte an List über-eilen und gefangen werden. Co-& l0 ni sendete hierauf zu einem Ge-^geschenck eine Dohle, mit einerDauben, Schuhen und zwey silber-Schellen angethan, und deutete^ ^an, daßOaleatiuz von einem^hassten und klugen Printzen
als die bloße äuserliche Ge
st«l!
und Zierde an stch habe.
tz^nck iin großen Helden
^ojgrer deRu^e stehe UKar.
^oiai t() CR am boldus) Gras zu• s alvatore &c. KayserlicherGeneral.
^fti Var aus einem alten Gräfli-sej^^^schlechte gebühren, welcheslie», . ^Mm-Hauß Lolalco inIta-. / M der Treviser Marck gelegen,^ schon Atz. 959Kambol-
di na t n g Colalto und Herr juLova-o 1 3^uesen. Dieser Ge-nij^. olalto war ein Sohn^nro-^"suugs zum geistlichenH« a-^^idmet, und Abt zu Ner»hcrnachmals aber sich^«ra^ ^^^lla^ntonii Taurelli,Htath!, 6 * w Gasa Tochter vcr-® ? 5cUoef ' biesen RamboldumSuf gebohren
*Xe»v*:L*. ^üdiis und anständiaeii
dtiio c '— und anständigen^"l^zogen, in seiner Im^dex ev^^u eines Verbrechens,
begab stch also in den Krieg, unddiente unter dem Oeorg Laüa, wieauch unter Georg Ruprecht von Eg-genberg,wider die Türcken, conrinu-irte auch seine KrtegS-Dienste unterden drey Kaysern Rudolpho ij,Mat-thia und Ferdinande» II. Auf desletztem,ehe derselbe noch Kayser wur-de, Befehl, nahm er nebst dem Gra-fen Heinrich Dampierre und Sieg-fried Breunern, den Cardinal Mel-chior Cleseln, des Kaysers Matthiaevornehmsten Staats- Minister, An.
1618 zu Wien in Arrest. Bey An-fang des Böhmischen Krieges, dien-te er als Oberster unter dem Grafenvon Bucquoy, und befand sich An.
1619 in dem Treffen bey Gomnitz.An. 1620 schickte ihn der Kayser alsGesandten auf den UngarischenReichs-Tag nach Neufol,woselbst erden Stuhl des Oabriel BerblemS,der über feinen gestellek war, hinwegthat, zugleich den Degen auszog, sei-lte Stelle, die ihm als KayserlichenCommissario zukam, zu behaupten.A. 1621 gieng er mit einigen Kayser,lichen Völckern wider den Grafenvon Ludiani, denselben zum Gehor-sam zu bringen, erlitte aber in demRückwege einigen Schaden. ImJahr 162z wolte er mit seinem Regi-mentvonzoooMann starck, zudemGeneral Tilly stoßen, und durch dasHenneberg-und Haßifche marchiren:weil ihm aber die Pässe verhauenwaren, nahm er einen andern Wegzu Schiffe den Mayn und Rhein ,herunter, und kam also zu dem Ge- „neralTilly, der ihn aber noch im selbi-gen Jahre nebst etlichen andern wi-
rR 2 ^ -ocrorecyens, gen ^)aylc ctttu/enanvrrn wl-
schickte.