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Johann Heinrich Gottlobs von Justi ... Anweisung zu einer guten deutschen Schreibart und allen in den Geschäfften und Rechtssachen vorfallenden schriftlichen Ausarbeitungen ...
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520 Zweyter Theil, V Hauptstück, m Abschnitt,

sehung meiner, ein corpus cleliöli vorhanden seyn könne; daich im Monat August und bis den 6ten September 1747 inDresden noch meine Dienste als Grenadier bey der Königli.chcn Leib. Grenadiergarde gethan, und von dar nicht eher,als gedachten 6ten September abzugehen die Erlaubniß er.halten, gleichwohl der Diebstahl zu eben dieser Zeit, nämlich- zwischen dem 2 und zten September cl. a. 1747, da ich, be.sage angeregten Attestats lud ll noch wirklich in Dresdengestanden, hier in Q. nach des Calumnianten und Diebes,Göttlich F. Anzeige, begangen haben soll. -Welches demGrunde des Widerspruchs schlechterdings zuwider, und un.möglich ist, daß ich zu gleicher Zeit in Dresden, und auch zuO.. habe seyn können. Es kann also gar wohl seyn, daß dersich angegebene Dieb Gottlieb F. den angezeigten Diebstahlzur angegebenen Zeit wirklich begangen hat. Es kann auchgar wohl seyn, daß die Gewissensbisse ihn bis hieher verfol.get, und der Satan ihm auf unerlaubte Mittel sinnen hel.fen, wie er seinen bestohlnen Bruder wiederum schadlos stel.len möge. Es kann auch seyn, daß er mich für eine so furcht,same und einfältige Seele angesehen, daß, wenn er mich zuseinem Mitverbrecher angeben würde, ich mich eines Theils,bey meiner ißo vorhabenden Heyrath nicht würde beschim.pfen lassen, auch andern Theils so viel Geld, als zur Schad.loShaltung seines bestohlen seyn sollenden Bruders nöthig,aus meinem Vermögen gar leicht aufzubringen im Standeseyn würde; und es kann ferner seyn, daß, da er seinemStiefbruder, Meister Samuel Z. diese unüberlegte, undübel ausgesonnene teuflische Hirngespinste von meiner Personeinmal in den Kopf gesetzt, dieser solche behörigen Orts an.gezeiget, und der Dieb F. solche hernach zu wiederrufennicht für gut befunden, und nunmehro auf seinen böslich er.fundenen Lügen und Calumnien tückischer und gottloser Weiseverharret.

Ich überlasse solches alles dem Urtheile des allwissendenGottes, der Herzen und Nierenjprüfet, und die Gedanken der

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