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Johann Heinrich Gottlobs von Justi ... Anweisung zu einer guten deutschen Schreibart und allen in den Geschäfften und Rechtssachen vorfallenden schriftlichen Ausarbeitungen ...
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von Defensionen vor die Verbrecher, zzr

sie aufhängen, und habe die Klammer schon aufgeschla-gen ; wobey Denuncianciiiu auf ermcidten H. Zeugniß sichberufet.

14) Als Christian !. Knecht, da Jnquisit eben miede»vom Boden gekommen, zur Thüre herein getreten, und die2 st. vor die gethane Obstfuhre erinnert, Denunciantinn hin-gegen gcsaget: daß sie es morgen schicken wollte; habe Jn-quisit, ihr Ehemann, unter großen Bedrohungen ihr sol-ches untersagt, mit den Worten : So eine Luderhure geltenichts, und wollte er cS schon sechsten überbringen, und habesie mit Füßen getreten, dergleichen er auch ihrem Sohne, soihr zu Hülfe kommen wollen, angethan hätte.

15) Jnquisit habe hierauf ein mittelmäßiges ScheitHol; ergriffen,, und ihr solches nach dem Kopfe geworfen, sieaber damit nicht getroffen, worauf er ein anderes ergriffen,und ste dergestalt in das Gesicht an das Maul geschmissen,daß sie davon niedergesunken, und das Blut ihr an demKopfe herunter gelaufen wäre, und hätte diese Wunde zweenTage geblutet.

16) Jnquisit liefe aus einem Brandtweinhause in dasandre, allwo er auch nach begangener Unthat wieder hinge-gangen sey, und wie er sie kractiret, erzehlet hätte, mit denWorten: Es habe sich seine Frau eine alte Pegine gekauft,er habe ihr aber eine rechte Larve darüber gewachst.

17) Drey bis vier Wochen vor Weihnachten, wäre sie mitihrem Manne nach F. gegangen, und auf dem Wege habederselbe unterschiedliche gefährliche, und sehr gottlose Redenund Flüche auch Lästerungen geführet, sie auch eine infame,und JedcrmannSbure, ein Luder über das andre gescholten,dagegen sie beständig demselben lauter gute Worte gegeben:denn eö wäre ihr Mann sehr betrunken gewesen, und so lau-gc August H. Brandtwein gebrennet, fast nicht nüchtern,geworden. Da er sich nun hierauf beruhiget, habe er äu-ge angen: Es ist doch wohl wahr, es muß eine Frau krän-ken, wenn sie solche Worte hören und annehmen muß;wir haben nun mit einander so gelebct, sind alt worden, und

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